THE GOON: MEINE MÖRDERISCHE KINDHEIT - COMIC REVIEW





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Titel: The Goon: Meine mörderische Kindheit

Originaltitel: The Goon: My murderous childhood

Herkunftsland: USA

Genre: Horror, Komödie, Action

Autor: Eric Powell

Zeichner: Eric Powell, Kyle Hotz

Übersetzung: Frank Neubauer



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Verlag: Cross Cult Comics
Erschienen: Juli 2009
Format: Buch (gebunden), vierfarbig, Din A5
Seitenzahl: 144 Seiten

Sonstiges:
• Weitere Geschichten
• Skizzen
• Making of
• Witzige Fake-Werbung



Inhalt:

Es gibt nichts Schöneres, als in alten Fotoalben zu blättern, Jugenderinnerungen mit ehemaligen Schulfreunden zu teilen und das Gedächtnis nach alten Kinderflausen zu durchstöbern – außer man heißt Goon und hat seine Kindheit damit verbracht, Schuldnern die Kniescheiben zu brechen, Zombies zu köpfen und die Schulbank des harten Straßenlebens zu drücken. Ein Ausflug in die frühen Jahre des liebenswerten Totschlägers und seines messerschwingenden Kompagnons Franky. Außerdem: Der Goon verteilt kräftige Schellen an Monsterspinnen, nur leicht wahnsinnige Wissenschaftler und menschenfressende Landstreicher.



Eindruck:
Review von S. Notbom
Mit freundlicher Unterstützung von Cross Cult Comics


In diesem dritten Band der Cross Cult Comics-Veröffentlichung (in gewohnt sehr guter Qualität und Verarbeitung) erfahren die Leser mehr über die verkorkste Kindheit des Goon, sogar wie er seinen Kompagnon Franky kennengelernt hat.

THE GOON ist und bleibt natürlich absoluter Edel-Trash, aufgelockert durch super witzige Artworks und auf klassisch getrimmte "Fake-Werbung"-Seiten. Erfinder und Zeichner Eric Powell hat sogar eine Geschichte wie eine Art "Bravo-Fotoroman" mit Hilfe seine Sohnes ein- und ausgeleitet, der u.a. auch als Modell für den jungen Goon zur Verfügung stand. Alles nachzulesen in den interessanten Anhängen, bzw. Skizzenbuch-Seiten.

Der Zeichenstil variiert zwischen absolut edel und detailreich bis "recht einfach gehalten" aber dennoch wirkungs-/eindrucksvoll. Sogar animeeartige Geschichten sind enthalten.

Sozialkritik und politische Korrektheit? - Nun, darauf könnt ihr scheißen, denn die kurzweiligen und äußerst amüsanten Storys entbehren genau diesen Tugenden, sowie teilweise auch jeglicher Logik, was genau die Antihelden der Reihe so absolut kultverdächtig und liebenswert macht.

Als nettes Extra gibt es noch eine Skizzengalerie mit Erklärungen (wie bereits angedeutet) und eine Art Making of des jungen Goons am Ende des Bandes...

Fazit: Entweder man liebt ihn oder man hasst ihn: THE GOON - Comic-Horror-Splatter-Trash at it's best...

Wir geben stolze 4,5 von 6 Sternen:


















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