HELLBOY (BAND 4) - COMIC REVIEW





Hardcover



Titel: Hellboy - Sarg in Ketten

Originaltitel: Hellboy - Chained Coffin and Others

Herkunftsland: USA

Genre: Horror, Fantasy, Komödie

Autor: Mike Mignola

Zeichner: Mike Mignola

Übersetzung: Gunter Nickel, Michael Groenewald



Hardcover

Verlag: Cross Cult Comics
Erschienen: Oktober 2003
Format: Buch (gebunden), schwarz/weiss, Din A5
Seitenzahl: 200 Seiten

Sonstiges:
• Vorwort von P. Craig Russel
• Hellboy-Checkliste
• Pin-Ups von anderen Künstlern



Inhalt:

Dieser Band versammelt auf 200 Seiten einige der populärsten Hellboy-Kurzgeschichten. Unter anderem die Story "Der Leichnam", die auch als Storyelement im Hellboy-Film verwendet wurde. Die unheimliche Ruine einer Kirche in East Bromwich, England. Getrieben von quälenden Zweifeln an seiner Bestimmung, ermittelt Hellboy in eigener Sache an jenem Ort, an dem fünfzig Jahre zuvor sein irdisches Leben begann. In einer Nacht voller Schrecken trifft der diabolische Jäger des übernatürlichen hier nicht nur auf Geister und Dämonen, sondern auch auf das Geheimnis eines Sargs in Ketten. Der größte Horror jedoch offenbart sich ihm, als er seinen eigenen Ursprüngen ins Auge blickt ... In weiteren Fällen des Bandes bekommt Hellboy es unter anderem mit der Baba Jaga und einer äußerst geschwätzigen irischen Leiche zu tun. Ein grauenhaftes Blutbad auf dem Balkan bringt ihn auf die Fährte der "Wölfe von St. August", und die aberwitzigen Allmachtsfantasien eines Jahrhunderte alten Homunkulus schließlich in wahrhaft kolossale Bedrängnis.



Eindruck:
Review von S. Notbom
Mit freundlicher Unterstützung von Cross Cult Comics


SARG IN KETTEN ist wohl der dickste von CROSS CULT COMICS veröffentlichte HELLBOY-Band. Trotzdem gibt es, im Gegensatz zum dritten Teil, einige Extras und natürlich viele interessante Geschichten rund um den mysteriösen roten Helden, der hier einige Informationen über seinen Ursprung findet.
U.a. wird die Geschichte der in Band 2 erwähnten "Baba Jaga" - beruhend auf einem russischen Märchen - erzählt, der HELLBOY ein Auge ausschlug. Eine anscheinend wirklich gut gelaunte Hexe die "nur" Finger und Löffel zählen wollte, aber HELLBOY einen großen Schreck eingejagt hat...
Die "geschwätzige Leiche" kennen unsere Besucher hoffentlich alle aus der Verfilmung - Werwölfe und der "Humunkulus" (die direkte Fortsetzung des zweiten Bandes) dürfen die Fans an dieser Stelle natürlich nicht verpassen.
Alle Geschichten wurden erstklassig von Mike Mignola himself gezeichnet und erdacht! Somit erwarten den Leser absolut echte HELLBOY-Storys, und natürlich Auflösungen der in Band 2 aufgeführten Verweise (DER TEUFEL ERWACHT)...

Fazit: Mit 200 Seiten ein echt starkes Comic das sich sehen lassen kann! HELLBOY in Kurzgeschichten und vor allem in Bestform!

Wir geben stolze 5 von 6 Sternen:



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