B.U.A.P. (BAND 6) - COMIC REVIEW





Hardcover



Titel: B.U.A.P. - Garten der Seelen

Originaltitel: BPRD - Garden of Souls

Herkunftsland: USA

Genre: Horror

Autor: Mike Mignola, John Arcudi

Zeichner: Guy Davis, Dave Stewart

Übersetzung: Frank Neubauer



Hardcover

Verlag: Cross Cult Comics
Erschienen: November 2008
Format: Buch (gebunden), vierfarbig, Din A5
Seitenzahl: 160 Seiten

Sonstiges:
• Artikel zu Hellboy
• Skizzen mit Erklärungen



Inhalt:

Abe Sapien, der Fischmensch mit der ungeklärten, lange zurückliegenden Vergangenheit, erhält Post aus Indonesien – gerichtet an Langdon Everett Caul, seine frühere Inkarnation. Eine Inkarnation, von der bisher kaum jemand etwas wusste... Gemeinsam mit Captain Daimio macht er sich auf den Weg zum Absender des Briefes. Auch Daimio hat offenbar seine Erfahrungen mit Wiedergeburt. Währenddessen empfängt Liz Sherman seltsame Bilder der Apokalypse. Und Johann Kraus gräbt dunkle Geheimnisse in den chaotischen Kellern des neuen B.U.A.P.-Hauptquartiers aus.



Eindruck:
Review von S. Notbom
Mit freundlicher Unterstützung von Cross Cult Comics


Besonders gut an GARTEN DER SEELEN hat uns der viktorianische Stil gefallen, der auf der Insel, auf die es Abe zieht, vorherrscht. Die von Verbrennungsöfen angetriebenen Anzüge der Inselbewohner wirken super durchgestyled. Anscheinend hat es Mike Mignola und Guy Davis wohl einige Mühe und Zeit gekostet diese zu entwerfen, wie im interessanten Bonusmaterial nachzulesen ist. Auch die Kreaturen und Weltuntergangsvisionen hätte der Urvater des modernen Horrors - H. P. Lovecraft - kaum besser darstellen können.

Die Geschichte beleuchtet dieses mal, wie der Einband aus festem, beschichteten Karton bereits verrät, den Mythos des Fischmenschen Abe Sapien genauer. Aber auch Captain Daimio scheint düstere Geheimnisse zu haben... Eine mysteriöse Mumie rundet die Episode ab, die in einem ungewöhnlich blutrünstigen Finale endet. Aber lest einfach selbst...

Der Zeichenstil von Guy Davis ist wie immer faszinierend ungewöhnlich und ähnelt sehr dem vom HELLBOY-Erfinder Mike Mignola. Dieses Spin-Off glänzt vor allem durch seine Kontinuität, ohne abschwächende zeichnerische Qualität, was leider das Problem einiger anderer Comicreihen ist. Hier fand noch immer kein Stilbruch zu der originalen HELLBOY-Reihe statt. Den Käufer erwartet immer gleichbleibende Qualität und ungewöhnliche Spannung im Retro-Pulp-Stil.

Fazit: Vor allem die Idee mit der Insel mit seinem Einwohnern im viktorianischen Stil hat uns sehr gut gefallen. Auch dass endlich etwas Licht in das Dunkel um Abe Sapien geworfen wird, sollte jeden HELLBOY-Fan erfreuen.

Wir geben stolze 5,5 von 6 Sternen:


















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