ZOMBIEWORLD
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DVD



Titel: Zombieworld

Originaltitel: Zombies of mass Destruction

Genre: Zombiehorror, Splatter, Horrorkomödie

Altersfreigabe: keine Jugendfreigabe - FSK

Land/Jahr: USA 2009

Regie: Kevin Hamedani

Drehbuch: Kevin Hamedani, Ramon Isao

Produzenten: John Sinno, Ali Hamedani

Darsteller: Janette Armand, Doug Fahl, Cooper Hopkins, Bill Johns, Russell Hodgkinson, Ali Hamedani, Cornelia Moore, James Mesher, Andrew Hyde, Ryan Barret, Victoria Drake, Linda Jensen, Sydney Sweeney, Jake Gear, Erik Lagace



DVD / Blu-ray (Verleih & Verkauf)

Verleih: I-On New Media
Kinostart: -
Verleihstart: 16.04.2010
Verkaufstart: 30.04.2010
Verpackungen: Amaray / Blu-ray Hülle
Discs enthalten: 1 x DVD / 1 x Blu-ray
Ton:
• Deutsch: DD 5.1
• Englisch: DD 5.1
• Blu-ray: DTS-HD Master Audio 5.1
Untertitel: Deutsch, Englisch
Bildformat: 1,85 : 1
Blu-ray Auflösung: HD 1080p
Laufzeit: ca. 84 Min. (ca. 92 Min. Blu-ray)
Uncut: [X] Ja [ ] Nein [ ] Unklar

Extras:

• Making of
• Trailer



Kurzinhalt des Films:

Ruhig und abgelegen ist die kleine Halbinsel Port Gamble im Norden der USA, hier ist die Welt für die aufrechte amerikanische Bevölkerung noch in Ordnung. Doch an einem Tag sollte sich alles ändern. Da wäre z.B. Tom, der als erfolgreicher Banker zurück in seine Heimatstadt kommt, um seiner konservativen Mutter endlich einzugestehen, dass sein Freund Lance eben mehr als nur ein Freund für ihn ist. Dann ist da die junge Halbiranerin Frida, die ihrem Vater auf der Insel in seiner Werkstatt helfen möchte, der man aber aufgrund ihres "orientalischen Aussehens" in Zeiten des "Krieg gegen den Terror" sehr vorurteilsbehaftet gegenüber tritt. Und schlussendlich ist da noch dieses fiese Virus, das wild um sich greift und alle Menschen in fleischfressende Zombies verwandelt! Die noch lebendigen Bewohner von Port Gamble haben so ihre Theorien, wer für diesen Zombie-Outbreak verantwortlich sein muss: Islamistische Terroristen oder Homosexuelle! Für Frida, Tom und Lance wird nun klar, dass die Zombies nicht unbedingt ihr größtes Problem an diesem Ort sein werden...



Trailer:

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Eindruck:
Review von S. Notbom - Prüfungsmedium: Leih-DVD

Alle Lobpreisungen auf der Hülle kann man getrost ignorieren. Vor allem dass sozusagen die Bush-Regierung in den USA (oder ähnliches) zynisch aufs Korn genommen wird und Terrorismus sowie Schwulenfeindlichkeit satirisch abgehandelt werden, stellte sich für uns als äußerst plumper Humor der untersten Schublade heraus. In unserem Forum hat ein User den Humor äußerst treffend als "zum fremdschämen" beschrieben, was wir an dieser Stelle noch einmal unterstreichen... Vor allem auch die scheinbar Gema-freie Musik ging uns irgendwann tierisch auf den Keks, ganz zu schweigen von super sinnlosen und langen Kameraeinstellungen auf bestimmte Charaktere, die für die Story keinesfalls wichtig sind. Zudem sind die Dialoge der Charaktere äußerst abgedroschen und die Synchronisation qualitativ ziemlich mies. Es wurden sogar Wortwitze und -spielereien völlig falsch übersetzt, wie im tatsächlich noch recht interessanten Making of zu sehen/herauszufinden ist (Beispiele: "Don't shoot, I am gay!" oder "I am a vampire fan").

Recht gut gelungen sind die handgemachten und zahlreichen Splattereffekte, wohingegen die zwei einzigen Computeranimationen von Hubschraubern durch ihre peinliche Qualität die ohnehin schon kläglich vorhandene Atmo des Films zerstören.

Technisch ist der Film auf schwachem Independent-Niveau. Man merkt kaum, dass tatsächlich eine ca. 30-köpfige Crew an den Drehorten aufgestellt wurde, und dass für ZOMBIEWORLD ein Budget von einer stolzen Million Dollar zur Verfügung stand (zum Vergleich: THE DESCENT = 1,000,000$ / SAW = 1,200,000$ / CABIN FEVER = 1,500,000$). Als Amateurfilm hätte uns ZOMBIEWORLD aka. ZOMBIES OF MASS DESTRUCTION (so der Originaltitel) wohl ziemlich gut gefallen, aber auf keinem Fall mit diesem Budget im Rücken, bei der gebotenen, schlechten Qualität.

Die Bildqualität der Veröffentlichungen aus dem Hause I-On New Media ist mäßig, was aber wohl eher am Film selbst liegt. Über die Tonqualität haben wir einleitend schon berichtet. Sie ist ziemlich schlecht. Einzig das Making of ist recht interessant anzuschauen.

Fazit: Wir haben uns tatsächlich eher durch diese Splatterkomödie durchquälen müssen anstatt gut unterhalten zu werden. Der Humor ist außerordentlich plump und die angeblich frischen und sozialkritischen Ideen regten eher zum Fremdschämen an. Einzig die Splattereffekte reißen noch ein paar Punkte raus...

Wir geben 2 von 6 Sternen

























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