ZOMBIELAND - Kino Review





Poster



Titel: Zombieland

Originaltitel: Zombieland

Genre: Zombie, Horrorkomödie

Altersfreigabe: ab 16 Jahren - FSK

Land/Jahr: USA 2009

Regie: Ruben Fleischer

Drehbuch: Rhett Reese, Paul Wernick

Produzenten: Gavin Polone, Ryan Kavanaugh, Rhett Reese, Ezra Swerdlow, Paul Wernick

Darsteller: Jesse Eisenberg, Woody Harrelson, Emma Stone, Abigail Breslin, Amber Heard, Bill Murray, Derek Graf

Verleih: Sony Pictures

Laufzeit: ca. 88 Min.

Offizielle Webseite & Trailer: » HIER KLICKEN «




Kinostart: 10. Dezember 2009



Kurzinhalt des Films:

Wie überlebt man in einer Welt, die von Zombies überrannt wird? Zwei Männer, die gegensätzlicher nicht sein könnten, scheinen die passende Antwort auf diese schwierige Frage gefunden zu haben. Columbus ist zwar ein totales Weichei, aber konnte dennoch bislang alle Angriffe erfolgreich abwehren, weil er sich immer strikt an seine "47 Überlebensregeln für Zombieland" gehalten hat. Als einer der letzten Nicht-Zombies in seiner von Untoten besetzen Heimatstadt trifft der überängstliche Columbus auf Tallahassee. Der wiederum ist ein richtig harter Hund und hat scheinbar vor so gut wie gar nichts Angst. Gemeinsam wollen die beiden ab nun mit allen Zombies kurzen Prozess machen. Doch dabei muss das ungleiche Duo zuerst dem größten Schrecken in die Augen blicken: sich selbst!
Auf der Flucht begegnen die beiden Männer zwei weiteren Nicht-Zombies: Wichita und Little Rock, die ebenfalls ihren ganz eigenen Weg gefunden haben, sich inmitten des grassierenden Chaos zu behaupten. Schon bald müssen sich die Vier jedoch überlegen, was schlimmer ist: Es miteinander auszuhalten oder sich den Zombies zu ergeben?



Trailer:

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Eindruck:
Review von B. Köstens - Prüfungsmedium: Kino
Mit freundlicher Unterstützung der Pressebetreuung


Für all diejenigen, die sich trotz der grandiosen Trailer, die bisher zu ZOMBIELAND erschienen, immer noch nicht sicher sind ob Ruben Fleischer's Streifen auch wirklich das hält was er verspricht, die können wir hier und jetzt beruhigen und sagen: Geht ins Kino und schaut euch den Film verdammt noch mal an, denn solltet ihr auch nur ein wenig auf Zombiefilme stehen und ein bisschen Humor besitzen, dann werdet ihr jede Menge Spaß haben!

Was Fleischer uns hier mit ZOMBIELAND serviert kann Qualitativ locker mit Horrorkomödien wie SHAUN OF THE DEAD oder DANCE OF THE DEAD mithalten. Sowohl was die Anzahl blutiger Splattereinlagen angeht, als auch grandios gesetzte Gags. Bei letzteren geht der Film allerdings in eine etwas andere Richtung als seine beiden Kollegen, die man eher in die Klamauk-Ecke packen würde. ZOMBIELANDs humorvolle Seite kann man mit Recht als etwas erwachsener bezeichnen, und währe der Härtegrad noch ein wenig höher (als er ohnehin schon ist), könnte er fast als echter (ernsthafter) Zombiefilm mit coolen Sprüchen durchgehen. Vom Aufbau der Story ähnelt er insgesamt 28 DAYS LATER am ehesten, denn die Charaktere fahren in bester Roadmovie-Tradition durch ein verwüstetes Land, auf der Suche nach einem Ort an dem sie in Frieden leben können.

Durch den Film geführt werden wir vom neurotischen und allein lebenden Nerd Columbus (Jesse Eisenberg, u.a. THE VILLAGE), der vor allem deswegen die erste große Zombiewelle überlebt hat, weil er zum einen keine Freunde hat und zum anderen so gut wie nie raus geht. Nachdem er dann doch zu letzterem gezwungen ist um Nahrung zu beschaffen, halten ihn seine "über 40 Überlebensregeln für ZOMBIELAND" am Leben, die von fit sein, um schnell genug weglaufen zu können, oder einem Blick auf den Rücksitzt eines Autos, bis hin zu einem "Sicherheitsschuss" in den Kopf eines Zombies reichen... Zusammen mit dem collen, Sprüche klopfenden Tallahassee (Woody Harrelson) macht sich Columbus auf den Weg durch ein von Zombies verseuchtes Amerika. Die beiden ungleichen Überlebenskünstler treffen unterwegs auf neue Weggefährten, von denen vor allem die Begegnung mit B.M. (Bill Murray) Filmfreunde begeistern wird.

ZOMBIELAND macht von Anfang an eigentlich alles richtig und weis vor allem technisch zu überzeugen; sei es nun die Optik, der Score oder die vereinzelnden und gut gelungenen Gore- und Splattereinlangen. Besonders viel Mühe gemacht hat man sich zudem bei den Zombiemasken, bzw. dem Make-Up, die so manchen Genremitstreiter alt aussehen lassen.
Auch die Schauspieler, allen voran Eisenberg, liefern eine gelungene Vorstellung ab, und selbst die zwei weiblichen Figuren sind sofort symphytisch. Einmal mehr wird deutlich klar wie vielseitig Woody Harrelson ist, der bei einer Preisverleihung zugab Horrorfilme zu hassen, weil er davon schlecht träume. Als einzigen Kritikpunkt kann man höchstens einige Momente im Film aufzählen, in denen das Tempo ein wenig einreißt, was aber bei der schnellen Erzählweise kaum zu vermeiden ist und auch nicht wirklich störend.

Fazit: ZOMBIELAND bietet von der ersten bis zur letzten Minute blutige, temporeiche und überwitzige Unterhaltung auf höchstem Niveau, und kann locker mit Genregrößen wie DANCE OF THE DEAD oder SHAUN OF THE DEAD mithalten. Für Fans von Horror- und speziell von Zombiefilmen ein absolutes Muss!

Wir geben sehr stolze: 5,5 von 6 Sternen

















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