ZIMMER 1408 - Kino-Preview





Kinoplakat



Titel: Zimmer 1408

Originaltitel: 1408

Genre: Horror

Altersfreigabe: ab 16 Jahren

Land/Jahr: USA 2007

Regie: Mikael Håfström

Drehbuch: Stephen King, Matt Greenberg, Scott Alexander, Larry Karaszewski

Produzenten: Lorenzo di Bonaventura, Jake Myers, Bob Weinstein, Harvey Weinstein

Darsteller: John Cusack, Samuel L. Jackson, Mary McCormack, Tony Shalhoub, Jasmine Jessica Anthony

Verleih: Senator Entertainment AG

Laufzeit: ca. 94 Min.

Website: www.1408.senator.de




Kinostart: 13. September 2007



Kurzinhalt des Films:

Mike Enslin hat zwei erfolgreiche Bücher über Hotels, in denen es angeblich spukt, veröffentlicht. Nach dem Tod seiner Tochter stürzt er sich noch kompromissloser in die Arbeit.
Derzeit fasziniert ihn ein besonders mysteriöser Fall: Im Zimmer 1408 des New Yorker Dolphin Hotel sind unter seltsamen Umständen bereits 56 Gäste gestorben. Um der Wahrheit auf den Grund zu gehen, schlägt Mike alle Warnungen des Hotelmanagers in den Wind und übernachtet in Nr. 1408 - ein kafkaesker Alptraum beginnt.



Trailer:

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Eindruck:
Review von S. Notbom - Prüfungsmedium: Kino

...ein kafkaesker Alptraum beginnt - Ganz einfach ausgedrückt erinnert der Film von seiner Art her an John Carpenter´s DIE MÄCHTE DES WAHNSINNS, bloß dass sich ZIMMER 1408 in einem Hotelzimmer abspielt, aus dem es kein Entkommen gibt.
Wie es sich für einen guten Horrorfilm gehört passiert allerhand unvorhersehbares, allerdings ist in der Story auch wenig Logik und viel Raum für Interpretation vorhanden. Eure Fantasie ist gefragt, denn der arme Mike Enslin (John Cusack ) ist gefangen in einer Art Zwischenwelt, in der es keine Zeit zu geben scheint. Die merkwürdigen Figuren, die er beobachtet und von denen er angegriffen wird, schildern Ereignisse aus der Vergangenheit, die alle mit der mysteriösen Geschichte des Zimmers zu tun haben.

Die Spezialeffekte sind absolut gut gelungen, und das ist sehr wichtig, weil der Horror in ZIMMER 1408 auf den zahlreichen guten Effekten aufbaut, da das Set die meiste Zeit aus lediglich einem Zimmer besteht. Trotzdem wurde es sehr abwechslungsreich und toll gestaltet.

Etwas störend ist die Geschichte über die Tochter von Mike, denn so langsam hat man als Genrefan einfach das Gefühl, dass es ohne totes kleines Mädchen nicht geht. Zumindest haben so gut wie alle derartigen Filme unserer Zeit krampfhaft etwas mit toten Kindern zu tun, die den Hauptcharakteren in ihrem Wahn begegnen. Es sind tragische Storyelemte, aber irgendwie wirkt es fast schon abgedroschen.

Die erste Hälfte von ZIMMER 1408 ist wirklich klasse! Vor allem John Cusack brilliert als allein unterhaltender Schauspieler, der sogar (obwohl Horror) für einige sehr komische Momente sorgt. Dadurch ist der Film nicht zu bierernst... Es ist schon komisch wenn ein durchgeknallter Typ beispielsweise wütend in einen Kühlschrank brüllt und über Gott und die Welt flucht.
Samuel L. Jackson ist nur in drei Szenen kurz zu sehen. Der Name ist wohl aus werbetechnischen Gründen so präsent auf dem Plakat abgedruckt.

Ab der zweiten Hälfte driftet der Film zu sehr in gängige Klischees ab und wird etwas langatmig. Vor allem weil in dem Part die Sache mit der toten Tochter deutlich dominiert, was zu Beginn nicht mal ansatzweise wichtig für die Story war. Man bekommt den leichten Eindruck als haben die Macher krampfhaft versucht aus dem phantasievollen Beginn doch noch ein sinnvolles Ende zu zaubern.
Ob das Ende als gut oder schlecht befunden wird ist natürlich Geschmackssache. Uns war es etwas zu unkreativ...

Auf jeden Fall ist ZIMMER 1408 ein absolut empfehlenswerter Horrorfilm, auch für Leute die nicht sonderlich auf das Genre stehen.

Fazit: Hier kann man getrost von sehr gut gemachtem Mainstream-Horror mit einem klasse Hauptdarsteller und tollen Schockeffekten sprechen. Empfehlenswert und solide.

Wir geben stolze 4,5 von 6 Sternen:
















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