
![]() DVD Titel: The Zombie Diaries Originaltitel: The Zombie Diaries Genre: Zombie, Horror Altersfreigabe: keine Jugendfreigabe - FSK Land/Jahr: England 2006 Regie: Michael Bartlett, Kevin Gates Drehbuch: Michael Bartlett, Kevin Gates Produzenten: Michael Bartlett, Kevin Gates Darsteller: Russell Jones, Craig Stovin, Jonnie Hurn, James Fisher, Anna Blades, Imogen Church, Kyle Sparks, Alison Mollon, Victoria Nalder, Jonathan Ball, Sophia Ellis, Will Tosh, Hiram Bleetman, Ralph Mondi, Leonard Fenton DVD (Verleih & Verkauf) Verleih: Splendid Entertainment DVD-Verleihstart: 10.07.2008 DVD-Verkaufstart: 25.07.2008 Verpackung: Amaray DVDs enthalten: 1 Ton: - Deutsch: DD 5.1 - Englisch: DD 5.1 Untertitel: Deutsch, Englisch Bild: 1,78 : 1 Laufzeit: ca. 81 Min. Uncut: [X] Ja [ ] Nein [ ] Unklar Extras: • Trailer Kurzinhalt des Films: Ein unbekannter Vogelgrippe-Virus verbreitet sich rasend schnell in der Bevölkerung. Innerhalb weniger Wochen vereinnahmt er von der kleinsten ländlichen Dorfgemeinschaft bis zur großen Weltmetropole den gesamten Planeten. Schon bald sieht sich die Bevölkerung in einer völlig neuen Situation und auf einmal sehr realen Bedrohung gegenüber: den Untoten. Hier beginnt die Geschichte von THE ZOMBIE DIARIES. Drei spannende Videotagebücher berichten über die ersten Momente nach dem Ausbruch der Epidemie bis zu den letzten Tagen der albtraumhaften Apokalypse. Eine Dokumentarfilmcrew reist ins ländliche Umland, um die ausgebrochene Epidemie auf Video festzuhalten und Interviews mit der Bevölkerung zu führen. Erst jetzt bemerkt das Team, wie weit der Virus bereits um sich gegriffen hat... Ein frisch verheiratetes Ehepaar will ein paar Tage außerhalb Londons verbringen, als es inmitten ausgestorbener Dörfer in die dort lauernde Gefahr stolpert... Eine Gruppe Überlebender sucht verzweifelt Zuflucht auf einem verlassenen Bauernhof, um sich dort zu verbarrikadieren... Trailer:Player runterladen um das video zu sehen Eindruck: Review von S. Notbom - Prüfungsmedium: Leih-DVD Tja... Wer jetzt wem die Idee geklaut hat, ob George A. Romero für seinen hier in Deutschland lang erwarteten Film DIARY OF THE DEAD, oder das englische Dou Michael Bartlett und Kevin Gates vom eben erwähnten Großmeister, das kann man nicht genau sagen. Aber Bartlett und Gates produzierten ihren Streifen bereits 2006 fertig, wohingegen Romero´s Werk laut der IMDb erst 2007 das Licht der Welt erblickte. Eines können wir aber mit Gewissheit sagen: THE ZOMBIE DIARIES ist für Fans des Zombie-Genres vielleicht einer großartigsten Filme die je gedreht wurden, was man beim Anblick des merkwürdig anmutenden deutschen Covers kaum glauben kann... Zu Beginn bündeln sich Nachrichtenbeiträge über eine neue Form der Vogelgrippe, auf Grund derer sich eine Dokumentarfilmcrew in ein abgelegenes Dorf, zwecks des Drehens eines ausführlicheren TV-Berichts begibt. Was sie nicht ahnen: Die verstopften Straßen Londons resultieren aus der Flucht der Bevölkerung auf das Land, denn bei geringerer Bevölkerungsdichte ist das Risiko einer Ansteckung mit diesem agressiven Virus geringer. Mit mehrstündiger Verspätung im leergefegt anmutenden Dorf angekommen stoßen sie schon bald auf die (uns nur all zu gut bekannten und titelgebenden) untoten, kannibalistischen Karnivoren, und retten sich durch eine Kamikazeaktion in den nächst liegenden Wald. - Schnitt! Der Film zeigt insgesamt drei Gruppen die während der Zombiekalypse mit Videokameras unterwegs sind, denn die Charaktere wollen alle etwas über die Vorfälle und den Ausbruch für die Nachwelt erhalten. Die einzelnen Videos (darum auch "Diaries") wurden leicht verschachtelt ineinander geschnitten und die Gruppen haben mehr oder weniger etwas miteinander zu tun, auch wenn es nur darum geht, dass jemand aus Versehen von einem Mitglied der anderen erschossen wird. Einen super harten Beigeschmack bringt die "letzte Gruppe", die sich in einer Farm verschanzt hat und die weitläufige Umgebung von den Untoten freihält. In ihrer Mitte befindet sich ein finsterer Kerl der nichts gutes im Schilde führt, so dass einem das Finale auch als hartgesottenen Horrorfan ein flaues Gefühl im Magen bereitet. Die Story ist bis Dato sehr innovativ, bietet aber (und das ist uns ja immer sehr wichtig) auch absolut klassischen Romero-Zombieflair: Sehr gute Masken, harte Effekte, langsame Zombies (die plötzlich in Rudeln auftauchen), ausgefeilte Verhaltensmuster/Eigenschaften der einzelnen Charaktere und ein besonders gut vermitteltes Gefühl der Hilflosigkeit an den Zuschauer. Die Wackelkameras dieses Realityhorrorfilms im Zusammenspiel mit der oft vorherrschenden Dunkelheit erzeugen eine super gute/düstere Atmosphäre. Man erkennt nicht immer viel, das ist aber durchaus beabsichtigt. Leider wirkt THE ZOMBIE DIARIES nicht 100%ig wie durch Amateure gefilmt, auf Grund ein paar weniger Schnitte und Einstellungen die es in Wirklichkeit niemals hätte geben können. Außerdem wurde zeitweise atmosphärische Musik eingespielt. Aber technisch ist dieser erneute Handycam-Horror insgesamt eine runde Sache. Sogar die Synchronisation ist sehr gut gelungen für eine derartige Independent Produktion. Die von uns geprüfte DVD von Splendid Entertainment bietet "entsprechend gute" Bildqualität, aber leider nur unspektakuläre Extras. In der Metalpak Edition gibt es ca. 70 Minuten an Bonusmaterial zu bestaunen (Making of, Deleted Scenes). Fazit: THE ZOMBIE DIARIES ist ab einem gewissen Zeitpunkt wie ein Faustschlag ins Gesicht. Ein Film, der sich nicht hinter denen des Großmeisters George A. Romero zu verstecken braucht und eine fast perfekte Firstperson-Abhandlung eines Extremszenarios das sich keiner von uns wünscht. Die Engländer haben es einfach drauf gute Horrorfilme zu produzieren. ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
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