THE HILLS HAVE EYES (REMAKE) - Kino Review





Kinoplakat



Titel: Hügel der blutigen Augen

Originaltitel: The Hills have Eyes

Genre: Horror, Action

Altersfreigabe: keine Jugendfreigabe - FSK

Land/Jahr: USA 2006

Regie: Alexandre Aja

Produzenten:
Wes Craven, Frank Hildebrand, Samy Layani, Peter Locke, Marianne Maddalena

Drehbuch: Alexandre Aja, Wes Craven, Grégory Levasseur

Darsteller:
Michael Bailey Smith, Tom Bower, Ted Levine, Kathleen Quinlan, Dan Byrd, Emilie de Ravin, Aaron Stanford, Vinessa Shaw, Maisie Camilleri Preziosi, Robert Joy, Laura Ortiz, Ezra Buzzington, Billy Drago, Desmond Askew

Verleih: 20th Century Fox

Kinostart: 23.03.2006

Laufzeit: ca. 107 min.

Offizielle Webseite & Trailer: The-Hills-have-Eyes.de




Kurzinhalt des Films:

THE HILLS HAVE EYES – HÜGEL DER BLUTIGEN Augen ist die Geschichte der Familie Carter, die auf dem Weg nach Kalifornien auf einem scheinbar verlassenen Militärgelände strandet. Fern von der nächsten Stadt müssen sie bald realisieren, dass die scheinbar unbewohnte Wüste die Brutstätte einer blutrünstigen Mutantenfamilie ist… und sie die Beute.



Eindruck:
Review von S. Notbom

Ich hatte mir im Voraus sehr viel von diesem Film versprochen, vor allem weil ich das Original aus dem Jahre 1977 kenne. Die Story im alten Film war zwar ausbau- bzw. verbesserungsfähig, aber immerhin vorhanden! Im neuen Film gibt es anscheinend keine Geschichte zu der mutierten Kannibalenfamilie in der Wüste. Sie sind einfach da und mutiert durch Atomwaffentests, was im Trailer schon verdeutlicht wurde. Sonst kommen keine weiteren Storyelemente hinzu.
Man kann den Film getrost mit dem Titel WRONG TURN vergleichen, in dem sich gejagte zur Wehr setzen, ohne Sinn und Verstand.
Es ist ein enormer Härtegrad vorhanden, aber auch den kennt man aus vielen anderen Survivalhorrorfilmen. Ein bisschen "Axt-Gekloppe" und Kühlschränke mit Leichenteilen gab es schon.
Ich möchte hier einfach mal näher auf die "Szene mit dem Vater" eingehen, der lebendig verbrannt wird (wurde schon in einem Clip gezeigt). Diese Szene ist sehr heftig und der arme Kerl brennt echt lange bis er gelöscht wird. Er wurde jedoch einfach nur angebunden, mit Benzin übergossen, angezündet, gelöscht und ist dann tot. Im Original wird er zunächst aus dem Hinterhalt niedergeschlagen, dann mit einem Kaktus geknebelt (!!!), an ein Kreuz genagelt (!!!) und so prepariert, das er vor den Augen der Familie abbrennt! Nach einer etwas längeren Löschaktion im Film, wird er von Kreuz genommen und lebt noch einige Zeit weiter, bis er dann endlich die Augen schließt! Insofern empfinde ich das Original, obwohl ein hoher Trashfaktor enthalten ist, wesentlich heftiger als diesen neuen Standart-Survivalhorrorfilm von HIGH TENSION-Regisseur Alexandre Aja.
Der Sound ist sehr atmosphärisch und sorgt dafür, das man sich an einigen Stellen herzhaft erschreckt. Auch drehtechnisch ist THE HILLS HAVE EYES ziemlich perfekt, also ein qualitativ hochwertiger Horrorfilm.
Trotzdem war ich irgendwie enttäuscht... Im Kino wurde viel geredet, aber nicht weil der Film so schrecklich war, sondern weil der Film sehr viele Längen beinhaltet und keine Story bietet, die dem Zuschauer auferlegt aufmerksam zuzuschauen.
Vielleicht sind die meisten SEHR positiven Kritiken (im Vorfeld) dadurch entstanden, dass es solche Filme selten in so viele deutsche Kinos schaffen. Währe der Film nicht als "Horror Pur" verkauft worden, sondern als stumpfe Metzelorgie, währe es wohl ein Überraschungserfolg à la WRONG TURN gewesen. So reicht es leider "nur" für eine 4,5-Punkte-Wertung von unserer Seite...

Fazit: Gute Survivalhorror-Unterhaltung, mehr aber nicht...

Wir geben stolze 4,5 von 6 Sternen:



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