SOURCE CODE
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 Poster
Titel: Source Code
Originaltitel: Source Code
Genre: Action, Thriller, Scifi
Altersfreigabe: ab 16 Jahren - FSK
Land/Jahr: USA, Frankreich 2011
Regie: Duncan Jones
Drehbuch: Ben Ripley
Produzenten: Mark Gordon, Jordan Wynn, Philippe Rousselet, Jeb Brody, Fabrice Gianfermi, Hawk Koch
Darsteller: Jake Gyllenhaal, Michelle Monaghan, Vera Farmiga, Jeffrey Wright, Michael Arden, Cas Anvar, Russell Peters, Brent Skagford, Craig Thomas, Gordon Masten, Susan Bain, Paula Jean Hixson, Lincoln Ward, Kyle Gatehouse, Albert Kwan, Anne Day-Jones, Clarice Byrne
Laufzeit: ca. 93 Min.
Kinostart: 02. Juni 2011
3D-Format: n/a
Verleih: Kinowelt
Website: n/a
Uncut: [X] Ja [ ] Nein [ ] Unklar
Kurzinhalt des Films:
Eine Eilmeldung im Fernsehen: Kurz vor Chicago explodierte ein Personenzug – es gab keine Überlebenden. Wenig später erwacht Colter Stevens in genau diesem Zug – im Körper eines anderen Mannes und an der Seite der jungen Christina. Nach und nach begreift der Kampfpilot: Er ist im "Source Code". Dank dieser Technologie kann Stevens den Körper eines anderen Menschen übernehmen – für acht Minuten vor dessen Tod. Sein Auftrag: Finde die Bombe und schalte den Bombenleger aus. Wieder und wieder durchlebt Stevens die Katastrophe und setzt das Puzzle mit Christinas Hilfe zusammen. Die Zeit drängt, denn ein weiterer, viel größerer Anschlag droht.
Trailer:
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Eindruck: Review von B. Köstens - Prüfungsmedium: Kino (OmU) Mit freundlicher Unterstützung der Pressebetreuung
Nachdem Regisseur Duncan Jones mit seinem Spielfilm-Debüt MOON einen eher ruhigen und melancholischen SciFi-Thriller abgeliefert hat, geht es in seinem neusten Werk SOURCE CODE deutlich actionreicher zur Sache. Im Mittelpunkt des Films steht der Hubschrauberpilot Captain Colter Stevens (Jake Gyllenhaal - JARHEAD, PRINCE OF PERCIA), der ohne zu wissen wir er dorthin gelangt, noch wer die reizende Dame (Michelle Monaghan - KISS KISS BANG BANG) an seiner Seite ist, in einem fahrenden Zug erwacht. Damit nicht genug, verrät ihm auch noch ein Blick auf seinen Ausweis und in den Spiegel, dass er scheinbar nicht in seinem eigenen Körper steckt. Kurze Zeit später explodiert auch schon der Zug und Stevens erwacht in einer Art Kapsel und erfährt per Monitor von einer uniformierten Frau namens Goodwin (Vera Farmiga), dass er Teil eines geheimen Militär-Experiments ist und er sofort in den Zug zurück muss, um die Person zu finden, die für die Explosion verantwortlich war. Ansonsten schwant nämlich einer Menge Menschen eine Menge böses...
Bill Murray lässt grüßen!
SOURCE CODE kann man wohl am besten als eine Mischung aus Harold Ramis Komödie UND TÄGLICH GRÜSST DAS MURMELTIER (1993) und Tony Scotts SciFi-Thiller DEJA VU – WETTLAUF GEGEN DIE ZEIT beschreiben. Dabei scheint sich das Team rund um Ducan Jones gerade an ersterem orientiert zu haben, als es darum ging die immer wiederkehrenden acht Minuten bis zur Explosion des Zuges spannend in Szene zu setzten und keine Langeweile beim Zuschauer aufkommen zu lassen. Erfreulicherweise ist SOURCE CODE, auch wenn das nach einem Film wie MOON sicherlich nicht ganz überraschend ist, alles andere als plattes Action-Kino. Im Gegenteil! So geht es in dem Film auch darum, dass Captain Colter Stevens mit sich und seiner Welt ins Reine kommt. Die Story wird kontinuierlich voran getrieben und erfreulicherweise wird dabei auf Technik-Blabla verzichtet.
Von ein paar Logikfehlern und einer zwischenzeitlich vielleicht zu starken Portion Patriotismus mal abgesehen, gibt es an SOURCE CODE nicht viel aus zu setzten. Das gesamte Geschehen wurde durch viele ruhige Bilder, die nur hin und wieder durch die wenigen, aber gelungenen Action-Sequenzen unterbrochen werden, überzeugend in Szene gesetzt und mit einem stimmigen Soundtrack untermalt. Außerdem kommt trotz der geringen Anzahl an Schauplätzen nie Langeweile auf. Ein wenig Kritik könnte man eventuell bei der Wahl der Nebendarsteller üben, denn während Jake Gyllenhaal und Michelle Monaghan in ihren Rollen durchweg überzeugen und symphatisch daher kommen, sackt die Qualität bei den Nebendarstellern doch ein wenig ab; gerade was die beiden Militärs angeht.
Fazit: Alles in allem ist Duncan Jones mit SOURCE CODE ein erfrischend guter Action-Thriller gelungen, der zwar von der Qualität nicht ganz an seinen Debütfilm MOON heran langt, aber deutlich Massenkompatibler geworden ist. Und nein, dass ist keineswegs böse gemeint!
Wir geben stolze 4,5 von 6 Sternen
     
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Press Pictures
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