 DVD
Titel: Sorority Row
Originaltitel: Sorority Row
Genre: Slasher
Altersfreigabe: keine Jugendfreigabe - FSK
Land/Jahr: USA 2009
Regie: Stewart Hendler
Drehbuch: Josh Stolberg, Pete Goldfinger, Mark Rosman
Produzenten: Darrin Holender, Mike Karz, Bill Bannerman, Jay Boberg, Mark Rosman
Darsteller: Briana Evigan, Leah Pipes, Rumer Willis, Jamie Chung, Audrina Patridge, Julian Morris, Margo Harshman, Carrie Fisher, Matt O'Leary, Matt Lanter, Caroline D'Amore, Teri Andrzejewski, Megan Wolfley, Robert Belushi, Marie Blanchard, Adam Berry, Matt Cannon, Debra Gordon, Zack Garrett, Maxx Hennard, Ken Bolden
DVD / Blu-ray (Verleih & Verkauf)
Verleih: Concorde
Kinostart: -
Verleihstart: 04.11.2010
Verkaufstart: 18.11.2010
Verpackungen: Amaray / Blu-ray Hülle
Discs enthalten: 1 x DVD / 1 x Blu-ray
Ton: • Deutsch: DD 5.1, DTS • Englisch: DD 5.1 • Blu-ray: DTS-HD Master Audio 5.1
Untertitel: Deutsch
Bildformat: 2,40 : 1
Blu-ray Auflösung: HD 1080p
Laufzeit: ca. 97 Min. (ca. 101 Min. Blu-ray)
Uncut: [X] Ja [ ] Nein [ ] Unklar
Extras:
• Deleted Scenes
• Outtakes
• Am Set von Sorority Row
• Das kleine Einmaleins des Horrorfilms
• Der Killer schlägt zu
• Trailer
Kurzinhalt des Films:
Eine einzige Nacht ändert ihr ganzes Leben: Es sollte nur ein Denkzettel für einen Komilitonen werden, doch der Streich von fünf Verbindungsschwestern endet für eines der Mädchen mit dem Tod. Statt den Unfall der Polizei zu melden, entsorgen die Freundinnen die Leiche in einem Minenschacht und schwören nie wieder ein Wort über den Vorfall zu verlieren. Monate später erhalten alle jedoch eine Nachricht, die sie nicht nur an den tödlichen Unfall erinnert, sondern auch den Beginn einer blutigen Mordserie einläutet...
Trailer:
Player runterladen um das video zu sehen
Eindruck: Review von S. Notbom - Prüfungsmedium: Presse-DVD Mit freundlicher Unterstützung von Concorde
Die Mädels in SORORITY ROW, also dieses Remakes des 1983er Kult-Slashers SEVEN SISTERS, haben das "Bitchtum" zur Königsdisziplin erhoben. Nicht zufällig wurde auch der Name des Originals gewählt, denn "Seven Sisters" ist u.a. ein Bund historischer Frauencolleges in den USA, der zwischen 1837 und 1889 gegründet wurden, um eine höhere Ausbildung für Frauen zu unterstützen. Das sagt uns zumindest Wikipedia und dies nur als kleine Hintergrundinformation.
Wie genau das Unglück im Film passiert wird relativ glaubwürdig rübergebracht. Da kann man eigentlich nur noch sagen: Dumm gelaufen... Aber den leblosen Körper dann in einen Brunnenschacht zu werfen und den Unfall sowie den äußerst makaberen Streich zu vertuschen, ist eine ziemliche Dummheit der Mädels, auch wenn es um deren Zukunft geht. Zu viele, teils labile Persönlichkeiten waren an dem Streich beteiligt, als dass nicht irgendwann die Wahrheit ans Tageslicht kommen würde.
SORORITY ROW ist ein klassischer Slasher in sehr modernem Gewand, der ein gutes Tempo vorlegt. Langweilig wird es zu keiner Zeit, jedoch agieren, wie so oft in derartigen Sparten-Filmen, die Charaktere teilweise dämlich. Das liegt aber auch am Alkohol und Drogenkonsum der Twens, denn das Morden beginnt auf der von der Studentinnenverbindung groß angelegten Abschlusspartie. In eine Abschlussrobe gekleidet (wie auch der Killer aus SCREAM) ist der mitwissende Mörder im Gewusel aus halbnackten, tanzenden und feiernden Körpern kaum zu erkennen, der sich munter durch die Reihen "hacks/slashes".
Technisch gesehen präsentiert sich SORORITY ROW fast lupenrein. Die Kameraeinstellungen, der Kontrast, die Schnitte und Spezialeffekte sind sehr stimmig und gut gemacht. Als Zuschauer bekommt man das Geschehen, auch ohne wirklich aufmerksam zu sein, komplett mit. Als beschlossen wurde den Film in Deutschland nur auf DVD herauszubringen, ging es wohl eher darum, dass er eigentlich nur ein Mischmasch aus SCREAM und ICH WEISS WAS DU LETZTEN SOMMER GETAN HAST ist, es sich also um einen "normalen", weniger innovativen Slasher handelt, der heute keinen mehr vom Hocker reißt. Frei nach dem Titel des Extras auf der DVD - Das kleine Einmaleins des Horrorfilms - bietet dieses Remake fast nichts neues. Kinoqualität ist aber gegeben.
Was die Gewaltszenen angeht, so sind diese zwar schön blutig, jedoch in standard Slashermanier sehr schnell geschnitten. Die Morde sind kreativ und wurden gut in Szene gesetzt, wobei die Waffe des Killers, ein modifiziertes Wagenkreuz, in Wirklichkeit nicht das praktischste Instrument für einen Racheakt wäre. Erwartet kein Splatterfest oder eine Exploitation-Orgie, erstochen und verwundet wird aber auf jeden Fall in angenehmem FSK 18er-Stil.
Die Ausstattung der Discs aus dem Hause Concorde Home Entertainment ist absolut zufriedenstellend. Auch an der Bild- und Tonqualität gibt es von unserer Seite aus nichts zu beanstanden.
Fazit: Dieses Remake von SEVEN SISTERS ist technisch gut gelungen, ziemlich blutig und bietet ein gutes Tempo, ohne Längen. Jedoch handelt es sich um einen "normalen Slasher", der wenig Neues bietet, außer der sehr abgefahrenen Waffe des Killers. Als Slasher-Fan macht man hier keinen Fehlgriff. Unbedingt gesehen haben muss man diesen Film aber nicht.
Wir geben überdurchschnittliche 4 von 6 Sternen
     
|







Screenshots by GruselSeite.com
|