SCREAM 4
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 Poster
Titel: Scream 4
Originaltitel: Scream 4
Genre: Slasher
Altersfreigabe: ab 16 Jahren - FSK
Land/Jahr: USA 2011
Regie: Wes Craven
Drehbuch: Kevin Williamson, Ehren Kruger
Produzenten: Wes Craven, Iya Labunka, Kevin Williamson, Marianne Maddalena, Ron Schmidt, Bob Weinstein, Harvey Weinstein
Darsteller: Lucy Hale, Roger Jackson, Shenae Grimes, Dane Farwell, Anna Paquin, Kristen Bell, Aimee Teegarden, Brittany Robertson, Neve Campbell, Alison Brie, David Arquette, Courteney Cox, Hayden Panettiere, Emma Roberts, Marielle Jaffe, Marley Shelton, Nancy O'Dell, Erik Knudsen, Justin Michael Brandt, Rory Culkin, Nico Tortorella, Anthony Anderson, Adam Brody
Laufzeit: ca. 108 Min.
Kinostart: 05. Mai 2011
3D-Format: n/a
Verleih: Wild Bunch
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Uncut: [X] Ja [ ] Nein [ ] Unklar
Kurzinhalt des Films:
Es ist Jahre her, dass Sidney zuletzt in Woodsboro war. Ihre traumatischen Erlebnisse hat sie inzwischen als erfolgreiche Autorin in Buchform verarbeitet. Die Lesereise zu ihrem neuesten Buch führt sie an den Ort zurück, erwartet wird sie unter anderem von Ex-Sheriff Dewey und Journalistin Gale, die inzwischen verheiratet sind. Doch just zu dieser Zeit steht auch das Jubiläum der damaligen Morde an - und erneut tötet jemand unter dem schwarzen Gewand und der weißen Geistermaske mehrere Menschen in Woodsboro. Aber die Horrorfilmregeln sind nicht mehr dieselben wie damals - es gibt neue Opfer, neue Ziele, neue Schreie! Der Mörder lehnt seine Taten nun an "Stab" an, der Film, in dem die erste Mordserie verarbeitet worden war. Er macht es seinen Opfern aber nicht so einfach. Wenn die alten Bekannten die Identität des seine lüften und ihn aufhalten wollen, müssen sie die Regeln der Horrorfilmkonventionen des 21. Jahrhunderts beherzigen...
Trailer:
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Eindruck: Review von S. Notbom - Prüfungsmedium: Kino
Der erste Teil der Reihe hat das Horrorgenre Mitte der 90er Jahre revolutioniert. In unseren jungen Jahren waren wir tief beeindruckt, einerseits von der skrupellosen Gewaltdarstellung und andererseits von den erfrischenden Plot-Twists. Zumindest im Director's Cut wurde er dann, im fortschreitenden DVD-Zeitalter, auch schnell auf den Index gesetzt; mit der Begründung der BPjM, dass Filme über Gewalttaten Jugendlicher an Gleichaltrigen nicht duldbar seien. Der zweite Teil lieferte uns noch eine super Überraschung, denn (oh Wunder) die Mutter ist der Mörder! Teil drei driftete dann zu sehr in Richtung "viel zu teures Teeniegeplänkel mit sehr viel unangebrachter und vor allem unfreiwilliger Komik" ab, so dass für uns die Serie ruiniert schien...
Ca. zehn Jahre später versucht das Franchise einen Neustart mit einem viertel Teil. Doch ist er auch sehenswert? - Ja! SCREAM 4 bietet genau das, was wir uns vom zweiten Teil erhofft hatten. Tatsächlich kann man ihn auch anschauen, wenn man die beiden vorherigen Sequels noch nicht gesehen hat. Um wirklich alles zu verstehen ist dies aber vonnöten.
So geht das spannende Mörderraten, mit angenehm subtiler Komik, in eine neue Runde und könnte tatsächlich der Neubeginn einer zweiten SCREAM-Reihe werden, sofern der Streifen an den Kinokassen erfolgreich sein sollte. Allerdings hat Regisseur Wes Craven für diesen Film knapp 40 Millionen Dollar verfeuert, von denen wir nur erahnen können wofür sie ausgegeben wurden (teure Schauspieler und evtl. hat man halb Woodsboro – das Örtchen - im Studio nachgebaut). Spektakuläre, kostspielige Effekte sind nicht zu erwarten, denn es handelt sich "ja nur" um einen maskierten Typen, der mit einem großen Küchenmesser tötet. Allerdings geht er überraschend skrupellos auf die Teenagerjagd und die mit Kunstblut besudelten Mordschauplätze wirken, auf makabere Art und Weise.
Die Hauptcharaktere sind erwachsen geworden und werden von den altbewährten Schauspielern in gewohnter SCREAM-Qualität gemimt. Interessant an der Reihe finden wir vor allem, wie sich die Charaktere weiterentwickeln... Und dann wäre da noch der Killer alias "Ghostface", der auch diesmal oft und gerne aus dem Nichts erscheint und wieder dorthin verschwindet, dennoch aber menschlich-tölpelhaft einige Schläge der wehrhaften Opfer einstecken muss.
Damit SCREAM 4 nicht an Bissigkeit gegenüber dem Horrorgenre verliert, denn ursprünglich wurden ja Morde aus Horrorfilmen nachgeahmt, haben die Macher viele sarkastische Kommentare zum Thema "Remakewahn Hollywoods" und der "Ausschlachtung von Franchises" eingebaut. Dies wird gleich zu Beginn des Films sehr deutlich... SCREAM 4 nimmt sich also selbst nicht all zu ernst und das ist auch gut so.
Fazit: SCREAM 4 ist nicht der beste Slasher aller Zeiten aber ein überraschend guter Nachfolger des ersten Teils. Fans der Reihe kommen voll auf ihre Kosten und auch diejenigen, die mit den letzten beiden Sequels nicht viel anzufangen wussten, dürften angenehm überrascht werden.
Wir geben stolze 4,5 von 6 Sternen
     
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Press Pictures
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