REVENGE OF THE WARRIOR - DVD Review





DVD



Titel: Revenge of the Warrior

Originaltitel: Tom Yum Goong

Genre: Martial Arts, Action

Altersfreigabe: ab 16 Jahren - FSK

Land/Jahr: Thailand 2005

Regie: Prachya Pinkaew

Drehbuch: Kongdej Jaturanrasamee, Prachya Pinkaew

Produziert: Prachya Pinkaew

Darsteller:
Tony Jaa, Petchtai Wongkamlao, Xing Jing, Johnny Nguyen, Nathan Jones, Bongkoj Khongmalai, David Asavanond



DVD (Verkauf)

Verleih: e-m-s
DVD-Verleihstart: 03.10.2006
DVD-Verkaufstart: 07.12.2006
Verpackung: 2x DVD in Amaray
Ton:
- Deutsch: DD 5.1 & DTS
- Thailändisch: DD 5.1
Untertitel: Deutsch
Bild: 1,85 : 1
Laufzeit: ca. 86 Minuten
Uncut: [ ] Ja [X] Nein [ ] Unklar

Extras:
• Interviews
• Szenen vom Set
• Bio & Filmografien zu Cast & Crew
• Making of der vierminütigen "One Shot-Kampfszene"
• Workout mit Tony Jaa
• Interviews mit Cast & Crew
• Tony Jaas "Ong Bak" - Promotion Tour
• Tony Jaas "Tom Yum Goong - Promotion Tour
• Tony Jaas Guiness-Weltrekord
• Trailer
• Artworkgalerie



Kurzinhalt des Films:

Kham verfolgt eine Bande skrupellose Tierhändler, die seiner Familie zwei kostbare Elefanten gestohlen haben bis nach Sydney, Australien. Er muss die Elefanten wiederfinden, um die Ehre seiner Familie zu retten.
In der für ihn fremden Welt kann er jedoch nur überleben, wenn er selbst zum erbarmungslosen Kämpfer wird. Mit eisernen Fäusten steht er allein gegen einen schier übermächtigen Gegner...



Eindruck:
Review von S. Notbom - Prüfungsmedium: Presse-DVD
Mit freundlicher Unterstützung von e-m-s


Die Story von TOM YUM GOONG aka REVENGE OF THE WARRIOR ist schnell und einfach erklärt. An sich rennt der thailändische Hänfling (zumindest äußerlich) Kham immer in irgendwelche Gebäude in denen grade gesellschaftliche Festivitäten stattfinden, und schreit lauthals "Wo ist mein Elefant!?", dann verhaut er alle Bösewichter... Storytechnisch gibt es also einen ganzen Punkt Abzug.
Es geht in diesem Film aber um 150%ig korrekte und härtere Action, die dem Betrachter dieses Martial Arts-Meisterwerks schon allein durch das Zuschauen weh tun soll! Die Action, die hier geboten wird, ist einfach nur atemberaubend! Anders kann man es nicht beschreiben.
Wie bereits in ONG-BAK werden hier Martial Arts der Extraklasse gezeigt, die ohne Drahtseilakte und übertriebene Computereffekte auskommen.

Anfänglich etwas zähflüssig wird der Film kontinuierlich spannender, und die Kampfkünste von Darsteller Tony Jaa immer heftiger präsentiert, bis zum Schluss reihenweise Knochen gebrochen, Sehnen zerschnitten und mit großen Knochen auf Schädel eingeprügelt wird. REVENGE OF THE WARRIOR ist also um einiges Härter als der Vorgänger des selben Produzenten-Teams ONG-BAK. Natürlich geht es ziemlich unblutig zur Sache, aber die zahlreichen heftigen Schläge und Halsbrecherischen Moves in Zeitlupe bewirken auf jeden Fall das man sich fragt "Wie zum Teufel haben die das bloß gedreht!?".

Fast schon legendär ist eine "Long Shot Szene", in der Kham ca. vier Minuten lang non stop Gangster verdrischt, ohne einen noch so kleinen Schnitt des Filmmaterials! Die Produktion der Szene hat annähernd einen Monat gedauert und das Team brauchte fünf Anläufe damit sie so perfekt wie möglich im Kasten war. Solch lange und aufwendige Actionszenen gab es bis jetzt in keinem anderen Film!
Man kann sich das Ganze in etwa so wie der "Kampf im Flur" im koreanischen Film OLDBOY vorstellen, oder aber die Long Shot Actionszenen im aktuelleren Sci-Fi-Drama CHILDREN OF MEN, bloß mit deftigsten non stop Martial Arts.
Die Szene wird in allen fünf Drehversuchen auf der zweiten DVD der Special Edition genauer erklärt.
Man kann es sich kaum vorstellen, aber es gab bei den Dreharbeiten zu dieser Szene nur einen einzigen etwas schwerer Verletzten, und das "nur" durch eine Vase in die der Stuntman geschmissen wird...

Damit wären wir beim Bonusmaterial: Die Veröffentlichung von e-m-s ist bestens mit Extras ausgestattet! Was alles an Bonusmaterial auf den Silberscheiben mitgeliefert wird könnt Ihr ja oben lesen.
Die Bild- und Tonqualität sind durchweg sehr gut!

Das es sich bei der von uns geprüften Version um eine geschnittene Fassung handelt ist nicht weiter tragisch, weil wohl lediglich für uns nicht wirklich verständliche und sozialkritische Szenen geschnitten wurden, die sich mit internen Problemen Thailands beschäftigen. Genau so ist es auch schon bei ONG-BAK gewesen.

Fazit: Kampfszenen so perfekt choreographiert, dass sie schon beim Zuschauen weh tun! Ein Martial Arts-Feuerwerk der Extraklasse!

Wir geben stolze 5 von 6 Sternen:



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