RESIDENT EVIL: DEGENERATION - DVD Review





DVD



Titel: Resident Evil: Degeneration

Originaltitel: Resident Evil: Degeneration

Genre: Zombiehorror, Animationsfilm

Altersfreigabe: ab 16 Jahren - FSK

Land/Jahr: Japan 2008

Regie: Makoto Kamiya

Drehbuch: Shotaro Suga

Produzenten: Hiroyuki Kobayashi, Haruhiro Tsujimoto

Darsteller: -



DVD (Verleih & Verkauf)

Verleih: Sony Pictures
DVD-Verleihstart: 08.01.2009
DVD-Verkaufstart: 05.02.2009
Verpackung: Amaray
DVDs enthalten: 1
Ton:
- Deutsch: DD 5.1
- Englisch: DD 5.1
Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch
Bild: 1,78 : 1
Laufzeit: ca. 92 Min.
Uncut: [X] Ja [ ] Nein [ ] Unklar

Extras:
• Making of
• Charakterprofile
• Stimmproben
• Interview mit Faux Leon
• Trailer



Kurzinhalt des Films:

Sieben Jahre nach der Tragödie von Raccoon City bringt ein Zombie-Angriff auf den Flughafen von Harvardville den Spezial-Agenten Leon S. Kennedy und die furchtlose Claire Redfield wieder zusammen. Doch dieser Vorfall ist nur der Anfang einer lebensgefährlichen Jagd nach dem Terroristen Curtis, der in Raccoon City seine ganze Familie verloren hat und nun nach Rache sinnt. Nur wenige Eingeweihte wissen, dass bei WillPharma der G-Virus gelagert wird, der Menschen zu Monstern macht. Curtis schafft es, in die Hochsicherheitszone einzudringen und sich den Virus selbst zu injizieren. Können Claire und Leon den Amoklauf aufhalten, bevor sich die Geschichte wiederholt?



Trailer:

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Eindruck:
Review von S. Notbom - Prüfungsmedium: Leih-DVD

Hier nun endlich der langersehnte RESIDENT EVIL Film aus dem Hause Capcom. Allerdings ist der Streifen tatsächlich (und im Gegensatz zu den Bernd Eichinger Verfilmungen) eher für Fans der Spieleserie geeignet. Wir fürchten dass die Erzählweise auf normale Filmegucker, die RESIDENT EVIL nie gespielt haben, etwas zu haarsträubend wirkt. Auf das RESIDENT EVIL Universum bezogen ist er aber tatsächlich aller erste Sahne!
Die einzigen Wermutstropfen sind allerdings: 1. er ist zwischen Teil 4 und 5 angesiedelt - Ein Herrenhaus-Ambiente wäre klasse gewesen und 2. es wird nur am Anfang Zombies in die Schädel geschossen... Die zweite Hälfte beinhaltet sehr viel Hightech und handelt von einem mit dem "G-Virus" infizierten Bioterroristen, sprich von einem einzigen großen Monster.
Zwischendurch wird viel geredet, wobei die Story recht gut durchdacht ist und plausibel in die Welt von Claire Redfield und Leon S. Kennedy integriert wurde.

Der "Zeichenstil" ist interessant. Problematisch wird es bei Animationsfilmen unserer Meinung nach immer dann, wenn von Seiten der Macher versucht wird die Figuren "zu menschlich" aussehen zu lassen. Aber hier wurde sich wirklich gut am Stil des letzten RE-Teils gehalten, und obwohl die Charaktere sehr menschlich wirken und Emotionen ausdrücken, gibt es trotzdem noch einen merklichen Break zu Realfilmen. Das ist leider sehr schwer zu beschreiben, wir hoffen ihr versteht was wir meinen.
Einige böse Zungen im WWW behaupteten, der Animationsstil würde "billig" wirken. Tatsächlich gibt es aber keinen anderen Animationsfilm in dem Menschen so realistisch und gleichermaßen dennoch zeichentrickartig/animiert aussehen wie RESIDENT EVIL: DEGENERATION.
Als vergleich wurden oft computeranimierte Animees wie APLESEED genannt. Diese kann man aber wirklich nicht mit DEGENERATION über einen Kamm scheren.

Da der Film animiert ist, hat er eine Freigabe ab 16 Jahren erhalten. Das sollte eingefleischte Zombiefreaks also nicht davon abhalten mal einen Blick zu riskieren. Sicherlich könnte der Film für unseren Geschmack noch etwas blutiger sein, aber die kurz angedeuteten Zombiehinrichtungen regen auch die Fantasie des Zuschauers an. Zu übertriebene Gewaltdarstellung hätte hier einiges kaputt machen können.

Bei Animationsfilmen sind zu abgefahrene Kamerafahrten oft ein großes Problem. Makoto Kamiya ist ein normal ausgebildeter Regisseur, der sehr viel Wert auf einen authentischen Kameralook gelegt hat. Es gibt aber auch coole Shootout-Bullettime-Szenen à la MATRIX, nur eben in einem gesunden Maß.

Auf der DVD von Sony Pictures befindet sich neben einigen anderen Extras noch ein außerordentlich interessantes Making of. Die Bild- und Tonqualität ist ziemlich gut.

Fazit: RESIDENT EVIL-Fans sollten sich dieses Schmankerl nicht entgehen lassen. Allerdings ist der Film sehr hightechlastig. Eine schmuddeligere Atmosphäre hätte uns etwas besser gefallen.

Wir geben überdurchschnittliche 4 von 6 Sternen:

















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