
![]() Kinoplakat Titel: Mirrors Originaltitel: Mirrors Genre: Horror Altersfreigabe: noch keine Angabe Land/Jahr: USA 2008 Regie: Alexandre Aja Drehbuch: Alexandre Aja, Grégory Levasseur Produzenten: Alexandre Aja, Grégory Levasseur, Alexandra Milchan, Marc Sternberg, Moritz von der Groeben, Marc S. Fischer, Andrew Hong, Tim Van Rellim Darsteller: Kiefer Sutherland, Paula Patton, Cameron Boyce, Erica Gluck, Amy Smart, Mary Beth Peil, John Shrapnel, Jason Flemyng, Tim Ahern, Julian Glover, Josh Cole, Ezra Buzzington, Aida Doina Verleih: Kinowelt Laufzeit: ca. 111 Min. Website: www.Mirrors.Kinowelt.de Kurzinhalt des Films: Ben Carson muss den Polizeidienst quittieren und in einem verfallenen New Yorker Kaufhaus als Nachtwächter arbeiten. Auf seinen Rundgängen durch die finsteren Hallen und Gänge reflektieren gewaltige Zierspiegel düstere Bilder der Vergangenheit. Sind die geisterhaften Erscheinungen nur Hirngespinste? Schon bald sieht sich Carson einer teuflischen Macht gegenüber, die über Spiegel in unsere Welt tritt und das Leben seiner Frau und Kinder bedroht. Carson muss sich dem schaurigen Geheimnis hinter den Spiegeln stellen, aber die Wahrheit wird ihn bis ins Mark erschüttern. Trailer:Player runterladen um das video zu sehen Eindruck: Review von B. Köstens - Prüfungsmedium: Kino Mit freundlicher Unterstützung der Pressebetreuung Und wieder einmal hat sich Hollywood aufgemacht den asiatischen Filmmarkt ein weiteres mal abzugrasen. Alexandre Aja´s Film MIRRORS ist zwar keine 1:1 Kopie des koreanischen Films INTO THE MIRROR, zahlreiche Parallelen sind aber deutlich zu erkennen. Mal ganz außer Acht gelassen ob nun Ideenlosigkeit, Geldgier oder wirklich die doch sehr Interessante Grundidee des Films ausschlaggebend für ein Remake waren, oder man dem westlichen Publikum einfach kein asiatisches Kino zutraut, so kann man zumindest eins sagen: MIRRORS ist kein rein von Splattereffekten getragener (wie es zum Bespiel der Red-Band Trailer vermuten lies) Film geworden, aber auch nicht das erhoffte Horrorspektakel; denn die Erwartungen an einen neuen Alexandre Aja Film waren nach HIGH TENSION und dem THE HILLS HAVE EYES Remake sicherlich nicht klein. Hinzu kommt die, mit Kiefer Sutherland recht prominent besetze Hauptrolle. MIRRORS ist keine Offenbarung und erfindet das Rad leider nicht neu, bietet aber durchaus gute Unterhaltung; auch wenn alles recht klischeehaft aufgezogen wurde: Ben Carson, Ex-Polizist, Alkoholprobleme, Eheprobleme, heuert bei einer Firma als Wachmann an, um in einem abgebrannten Kaufhaus die Nachtschicht zu übernehmen. Das dort dann das Böse (in Form von Spiegelbildern) lauert, und Carson erst sich und dann seine Familie retten muss, ist dann ebenso vorhersehbar wie die einfach gestrickten Charaktere. Die Sache mit den Spiegeln ist allerdings eine durchaus Erfrischende Abwechslung im Genre (vom Original mal abgesehen). Glücklicherweise wird der Zuschauer von einem kitschiges Hollywood-Ende verschont, und bekommt statt dessen einen netten Plot-Twist geschenkt. Der absolute Pluspunkt des Films ist das Set (ein nie fertig gestelltes Gebäude in Bukarest), in dem der Hauptteil der Handlung stattfindet. Das Gebäude wurde so umgestaltet und in Szene gesetzt, dass man es ihm wirklich abnimmt durch einen Brand zerstört worden zu sein. Die dadurch erzeugte, wirklich gruselige Atmosphäre schafft es dann auch, dem Film eine (unsererseits) überdurchschnittliche Grusel-Wertung zu geben. Lediglich die Brandspuren außerhalb des Gebäudes wirken etwas künstlich. Die Schauspieler agieren durchaus zufrieden stellend - auch wenn Sutherland sicherlich mehr kann. Das Aja etwas von seinem Handwerk versteht wissen wir spätestens seit seinem Debutfilm HIGH TENSION. So sind neben den "bösen" Reflektionen auch die blutigen Momente gelungen, und teilweise äußert brutal in Szene gesetzt. Allerdings hält sich die Freude unserseits in dieser Hinsicht stark in Grenzen, denn wer den 18er Trailer schon kennt hat sie schon fast alle gesehen... Fazit: MIRRORS ist zwar nicht der erhoffte Horror-Hit, bietet aber grundsolide Gruselkost und einige wenige, dafür aber sehr brutale Splatterszenen. ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
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