
![]() DVD Titel: London to Brighton Originaltitel: London to Brighton Genre: Drama, Thriller, Gangster Altersfreigabe: ab 16 Jahren - FSK Land/Jahr: England 2006 Regie: Paul Andrew Williams Drehbuch: Paul Andrew Williams Produzenten: Paul Andrew Williams, Alastair Clark, Ken Marshall, Rachel Robey, Tony Bolton, Gisela Evert, Paul Trijbits Darsteller: Lorraine Stanley, Johnny Harris, Georgia Groome, Sam Spruell, Alexander Morton, Nathan Constance, Claudie Blakley, Jamie Kenna, David Keeling, Jack Deam, Chloe Bale DVD (Verleih & Verkauf) Verleih: Ascot Elite DVD-Verleihstart: 04.11.2008 DVD-Verkaufstart: 11.12.2008 Verpackung: Amaray DVDs enthalten: 1 Ton: - Deutsch: DD 5.1 - Englisch: DD 5.1 Untertitel: Deutsch Bild: 2,35 : 1 Laufzeit: ca. 83 Min. Uncut: [X] Ja [ ] Nein [ ] Unklar Extras: • Audiokommentar • Deleted Scenes • Beim Casting von Grogia Groom • Beim Dreh • Fragen und Antworten • Alternatives Ende • Trailer Kurzinhalt des Films: Genau 24 Stunden hat Derek Zeit, um Kelly und Joanne wieder aufzutreiben. Er war es nämlich, der die Londoner Straßenprostituierte und die kleine Ausreißerin zu seinem wichtigsten Kunden geschickt hatte. Der reiche Perversling mit den speziellen Wünschen hatte wieder einmal nach ganz jungem, unverbrauchtem Fleisch verlangt. Und die 12jährige Joanne brauchte dringend Geld. Jetzt sind das Mädchen und ihre ungewöhnliche Beschützerin auf der Flucht. Und in 24 Stunden wird irgend jemand büßen für das, was geschehen ist... Trailer:Player runterladen um das video zu sehen Eindruck: Review von S. Notbom - Prüfungsmedium: Kauf-DVD Mit freundlicher Unterstützung von Ascot Elite LONDON TO BRIGHTON ist ein unheimlich direktes Rachedrama, in dem tatsächlich kaum etwas passiert, sich aber die Spannung kontinuierlich fast bis ins Unermessliche steigert. Nicht zuletzt ist es dem Regiedebütanten Paul Andrew Williams zu verdanken das LONDON TO BRIGHTON solch einen Druck auf den Zuschauer ausübt, denn das Budget war erstaunlich gering. Wo andere Regisseure lieblos viele Millionen auf den Kopf hauen, ohne großartig drüber nachzudenken, musste die Crew hier mit insgesamt ca. 250.000 Pfund haushalten, von denen rund 80.000 Eigenkapital waren. Der Rest setzt sich zusammen aus britischen Filmfördermitteln, denn das Königreich scheint begriffen zu haben welch kreative und brilliante Filmemacher im eigenen Land nur darauf warten entdeckt zu werden. Teilweise (so ist es der interessanten QnA-Runde auf der DVD zu entnehmen) wurden (mangels hohem Budget) einfach nur Schauspieler gecastet weil sie einen Geländewagen besaßen, der sich im Film sehr gut gemacht hätte... Gedreht wurde weitestgehend in den Wohnungen von Freunden und Bekannten des Regisseurs, und in Wohnungen der Crewmitglieder. Oder einfach bei Häusern am Ende "der Straße", weil sie gut ins Bild passten... Ihr fragt euch nun sicherlich was an dem Film genau um die 250.000 Pfund gekostet haben soll!? - Nun, er wurde nicht digital sondern mit Film gedreht, und die Entwicklung ist leider sehr kostspielig; weshalb independent Produktionen heutzutage meistens digital erstellt werden. Allerdings unterscheidet sich der Look deutlich von Kinofilm, da Film 25 volle Einzelbilder (Fotos) pro Sekunde zeigt, und Digitaltechnik (normalerweise) 50 Halbbilder. Dadurch wird das Bild unschärfer (Pixel/Seitenverhältnis) und flüssiger. Es fehlt dann ganz einfach der "kernige" Kinolook. Des weiteren musste während der Dreharbeiten für Reise-/Transportkosten, Kost und Logis aufgekommen werden, und natürlich Drehgenehmigungen für öffentliche Orte bezahlt werden... Dem Team ist es gelungen einen super authentischen und von der ersten Minute an fesselnden Film zu produzieren, in dem eigentlich alles stimmt. Vor allem die Schauspieler (die weitestgehend ohne Gage arbeiteten) wirken 100%ig realistisch und überzeugend. Zu keiner Zeit hat man als Zuschauer das Gefühl irgendeine Szene wirke gekünstelt. Man darf hier allerdings keinen Gangster-Actionfilm mit deftigen Sprüchen im Tarantinostyle oder ein super brutales Schlachtfest erwarten. LONDON TO BRIGHTON besticht durch seine durchweg ehrliche und ruhige Art, die einem im Verlauf ein wirklich unangenehmes Kribbeln in der Magengegend verursacht. Somit ist der Film ist eher etwas für aufmerksame und anspruchsvolle Filmfans, die gerne schonungslos realistische Thriller-Kost jenseits des Mainstreams kucken! Die DVD ist ausgestattet mit vielen und sehr interessanten Extras. Die Bildqualität ist sehr gut, aber die Synchronisation könnte ein klitze kleines Bisschen besser sein. Leider ist der Ton an sich teilweise leicht blechern. Es fehlt ein wenig Bass. Fazit: LONDON TO BRIGHTON ist ein absolut authentischer und super beklemmender Film. Er schneidet ein heikles Thema an und ist tatsächlich nicht ganz leicht verdauliche Kost. Aber genau so etwas wollen wir! ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
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