LOLITA KILL - DVD Review





DVD



Titel: Lolita Kill

Originaltitel: Far from Home

Genre: Thriller

Altersfreigabe: ab 18 Jahren - FSK

Land/Jahr: USA 1989

Regie: Meiert Avis

Drehbuch: Theodore Gershuny, Tommy Lee Wallace

Produzenten: Donald P. Borchers, Lawrence Kasanoff, Ellen Steloff

Darsteller: Matt Frewer, Drew Barrymore, Richard Masur, Karen Austin, Susan Tyrrell, Andras Jones, Dick Miller, Anthony Rapp, Connie Sawyer, Jennifer Tilly, Stephanie Walski, Murrill Maglio, Teri Weigel, John Spencer



DVD (Verleih & Verkauf)

Verleih: Epix
DVD-Verleihstart: 23.10.2009
DVD-Verkaufstart: 23.10.2009
Verpackung: Amaray
DVDs enthalten: 1
Ton:
- Deutsch: Dolby Mono
- Englisch: Dolby Mono
Untertitel: Deutsch
Bild: 1,78 : 1
Laufzeit: ca. 86 Min.
Uncut: [X] Ja [ ] Nein [ ] Unklar

Extras:

• Trailer



Kurzinhalt des Films:

Die 14-jährige Joleen reist mit ihrem Vater Charlie durch Nevada. Als ihnen der Sprit ausgeht, müssen sie im unwirtlichen Wohnwagenpark eines gottverlassenen Wüstenkaffs ausharren. Während sich Charlie auf die Suche nach Benzin begibt, freundet sich Joleen mit Jimmy Reed an. Als der versucht, sie zu vergewaltigen, kommt ihr Pinky zu Hilfe. Aber damit fängt der Alptraum erst...



Trailer:

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Eindruck:
Review von S. Notbom - Prüfungsmedium: Presse-DVD
Mit freundlicher Unterstützung von Epix


Der aus dem Jahr 1989 stammende Thriller LOLITA KILL (FAR FROM HOME) besticht durch eine bis heute sehr ungewöhnliche Story und ist ein interessanter Genremix aus Erotikthriller und Backwoodhorror. Ohne Benzin, zusammen mit ihrem Vater in einem Wüstenkaff-Trailerpark gefangen, lernt die blutjunge Joleen (Drew Barrymore) zwei Jungen kennen, deren geheimnisvolles Verhalten sie auf unterschiedliche Art und Weise fasziniert. Aber zumindest einer der beiden hat eine Leiche im Keller und wird im Verlauf ein ziemlich gestörtes Verhalten an den Tag legen, so dass Joleen um ihr Überleben kämpfen muss.

Die Szenerie erinnert etwas an die aus THE HILLS HAVE EYES (1977), aber nicht Backwoodhorror ist hier die treibende Kraft, die Genrefreunde an die Flimmerkiste fesselt. LOLITA KILL ist sehr unvorhersehbar und verfügt über eine permanent unangenehme (im positiven Sinne) Atmosphäre, ohne dabei auf heftige Gewaltszenen angewiesen zu sein. Die Handlung ist in sich schlüssig, sofern man nur versucht sich in ein schwärmerisches, pubertierendes Mädchen hineinzudenken. Das Joleen nicht logisch sondern nach Gefühlen handelt ist in diesem Fall kein Kritikpunkt sondern tatsächlich realistisches Verhalten...

Technisch ist der niedrig budgetierte Film für seine Zeit sehr gut gelungen. Verspielte Kameraeinstellungen, ein guter Schnitt und die trostlosen aber durchaus ästhetischen Landschaftsaufnahmen sind sehr gut gelungen. Auch die Schauspieler können fast alle in den ihnen zugeteilten Rollen überzeugen und wirken, bis auf die Trailerpark-Betreiberin, nicht bis wenig gekünstelt.

Die Bild- und Tonqualität der Disc von Epix ist recht gut. Jedoch verfügt sie lediglich über eine Mono-Tonspur.

Fazit: Ein bis heute sehr ungewöhnlicher und interessanter Thriller, dessen deutsche Betitelung aber ziemlich unpassend ist. Die blutjunge Drew Barrymore verdreht zwei Jungen in einem entlegenen Wüstenkaff den Kopf und begibt sich dadurch in Lebensgefahr. Durchaus sehenswert aber leider auch nur ein einmaliges Vergnügen.

Wir geben befriedigende: 3,5 von 6 Sternen

















Screenshots by GruselSeite.com

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