 DVD
Titel: La Isla
Originaltitel: La Isla
Genre: Zombiehorror
Altersfreigabe: ab 18 Jahren - FSK
Land/Jahr: Deutschland 2010
Regie: Michael Effenberger
Drehbuch: Marcel Walz
Produzenten: Michael Effenberger
Darsteller: Annina Braunmiller, Gabriele Grawe, Nadin Lucia Brehm, Benjamin Poost, Inés Zahmoul, Olaf Ittenbach
DVD / Blu-ray (Verleih & Verkauf)
Verleih: Musketier Media
Kinostart: -
Verleihstart: 22.09.2011
Verkaufstart: 28.10.2011
Verpackungen: Amaray / Blu-ray Hülle
Discs enthalten: 1 x DVD / 1 x Blu-ray
Ton: • Deutsch: DD 5.1 • Blu-ray: DTS-HD Master Audio 5.1
Untertitel: -
Bildformat: 2,35 : 1
Blu-ray Auflösung: HD 1080p
Laufzeit: ca. 74 Min. (ca. 77 Min. Blu-ray)
Uncut: [X] Ja [ ] Nein [ ] Unklar
Extras:
• Trailer
Kurzinhalt des Films:
Nach dem Tod ihres Vaters machen die beiden Schwestern Hannah und Vanessa eine Reise auf eine abgelegene Insel. Unterdessen wird eine Voodoopriesterin von dunklen Visionen heimgesucht: Leichen steigen aus ihren Gräbern, das Böse kehrt auf die Erde zurück, und die Menschen müssen um ihr Überleben kämpfen! Wird die Vision Wirklichkeit? Welches schreckliche Geheimnis verbirgt sich auf dieser Insel?
Trailer:
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Eindruck: Review von S. Notbom - Prüfungsmedium: Presse-DVD Mit freundlicher Unterstützung von Michael Effenberger
Bei der Wertung von Michael Effenbergers LA ISLA drücken wir gerne ein Auge zu, erstens weil der deutsche Film bei hiesigen Filmfans viel zu kurz kommt, zweitens weil wir auf absolut klassische "Voodoo-Zombieart" sehr gut unterhalten wurden und drittens weil dieser privat finanzierte Independentfilm qualitativ erstaunlich viel her macht (Maske, Spezialeffekte, Schauspieler, musikalische Untermalung und Gore - dazu später mehr). Unsere verhältnismäßig hohe Wertung resultiert aus der Sympathie zum gut gemachten Amateurfilm und klassischer Unterhaltung... Vor allem wenn man sich darüber im Klaren ist, dass LA ISLA mit Freunden, Bekannten und wenig Budget gedreht wurde; dann erkennt man viel Potential, denn der deutsche Amateur-/Independetfilm-Markt wird ja regelrecht überschwemmt von selbsternannten Gorehounds, die mit ein wenig Spaghettisauce meist eher kläglich versuchen "coole Effekte" zu erzeugen.
In diesem Film wird nicht ganz klar warum die Voodoo-Zombies plötzlich aus den Gräbern der unbenannten Insel (sicherlich irgendwo in Spanien gedreht) steigen. Aber es hat etwas mit dem Erscheinen der beiden Schwestern zu tun... Außerdem trachtet den Geschwistern jemand nach dem Leben, was aber storytechnisch nur Mittel zum Zweck zu sein scheint.
Die Masken der Zombies sehen ein wenig wie Schlamm aus. Die Kamera geht aber zeitweise sehr nah ran, so dass man erkennt wie interessant die vertrocknete Haut gestaltet wurde. Auch ist der Gorefaktor unerwartet hoch, denn wie in bekannten Genrevorbildern werden die Opfer der Zombies regelrecht ausgeweidet und natürlich dürfen dabei Nahaufnahmen von Gedärme fressenden Untoten nicht fehlen!
Bis auf ein paar typisch deutsche Kleinigkeiten empfanden wir die schauspielerische Leistung als durchaus gut, vor allem wenn man bedenkt dass es sich weitestgehend um Jungdarsteller handelt...
LA ISLA erfindet kein Rad neu und die Story ist sicherlich nicht Pulitzerpreis verdächtig, aber Michael Effenber und, der diesmal als Drehbuchautor fungierende Marcel Walz (SCHLARAFFENHAUS) erweckten ihre Oldschool-Zombiegeschichte mit ansprechenden Bildern überzeugend zum Leben, zu der Splatter-FX-Spezialist Olaf Ittenbach ein wenig Knowhow in Sachen handgemachten Gore einbrachte. Geboten wird angenehmes 80er Jahre-Zombieflair, recht versiert mit Kameras eingefangen.
Fazit: LA ISLA unterhielt uns auf angenehm klassische Art und Weise. Endlich mal wieder Voodoo-Zombies! Man sollte aber einen Faible für handgemachte, deutsche Produktionen haben.
Wir geben überdurchschnittliche 4 von 6 Sternen
     
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