IRREVERSIBEL
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DVD



Titel: Irreversibel

Originaltitel: Irréversible

Genre: Rachedrama

Altersfreigabe: keine Jugendfreigabe - FSK

Land/Jahr: Frankreich 2002

Regie: Gaspar Noé

Drehbuch: Gaspar Noé

Produzenten: Christophe Rossignon

Darsteller: Monica Bellucci, Vincent Cassel, Albert Dupontel, Jo Prestia, Philippe Nahon, Stéphane Drouot, Jean-Louis Costes, Michel Gondoin, Mourad Khima, Hellal, Nato, Fesche, Jara-Millo



DVD (Verleih & Verkauf)

Verleih: Universum Film
Kinostart: -
Verleihstart: 19.04.2006
Verkaufstart: 19.04.2006
Verpackungen: Amaray
Discs enthalten: 1 x DVD
Ton:
• Deutsch: DD 5.1 & DTS
• Französisch: DD 5.1
Untertitel: Deutsch
Bildformat: 2,35 : 1
Laufzeit: ca. 100 Min.
Uncut: [X] Ja [ ] Nein [ ] Unklar

Extras:

• Kurzfilm
• Einblick in die Special FX
• Nicht verwendete Szene
• 2 Musikclips
• informatives Booklet
• Trailer



Kurzinhalt des Films:

Alex, ihr Partner Marcus und ihr Ex-Freund Pierre wollten nur einen fröhlichen Abend verbringen, doch falsche Entscheidungen im falschen Moment führen geradewegs in die Katastrophe. Alex wird vergewaltigt und grausam zugerichtet. Die Suche nach dem Täter gerät für Marcus und Pierre zu einer Reise durch den dunkelsten Schlund der Hölle, an dessen Ende ein unvorstellbar bestialischer Racheakt steht.



Trailer:

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Eindruck:
Review von S. Notbom - Prüfungsmedium: Kauf-DVD

Mit IRREVERSIBEL schuf Regisseur Gaspar Noé ein konsequent rückwärts erzähltes Rachedrama, das vor allem in der ersten Hälfte stark die Nerven der Zuschauer strapaziert. Kontrovers ist bei diesem Film allerdings nur das ewige Thema Selbstjustiz, und dass zwei Szenen wirklich sehr exzessiv gezeigt werden (Feuerlöscher, Vergewaltigung). Vielleicht auch noch die Tatsache in welchem Umfeld die ganze Geschichte stattfindet.
Wir hatten im Vorfeld (zugegebener maßen) noch härteres erwartet. An sich geht es aber nur darum, dass eine Frau eine Party früh verlässt weil es ihr nicht gut geht (wichtiger Bestandteil der Story, aber wir dürfen hier nicht zu viel verraten), in einer Unterführung vergewaltigt und ins Koma geprügelt wird, und der Freund daraufhin den Täter aufsucht um sich an ihm zu rächen... ohne den Täter jemals gesehen zu haben!

Vor allem die Machart des Filmes ist sehr ungewöhnlich, denn IRREVERSIBEL wird nicht nur in Etappen rückwärts erzählt (wie schon angemerkt). Während der einzelnen Etappen wirkt es so, als wäre kein Schnitt am Videomaterial vorgenommen worden. Dem aufmerksamen Zuschauer fällt aber auf, dass sich z.B. die Kamera mal innerhalb eines geschlossenen Raumes und mal außerhalb befindet (z.B. im Taxi). Sie wandert unbemerkt durch Glas und Wände, und klebt dabei quasi an den Protagonisten. Die Kamera ist immer in Bewegung und wurde vor allem am Anfang (während des Racheaktes) sehr konfus geführt. Zum Ende hin (also zum eigentlichen Anfang der Geschichte) wird die Kamera ruhiger, aber niemals statisch. Diese Steadycam zu führen muss für den Kameramann unglaublich anstrengend gewesen sein, obwohl teilweise auch digitale Effekte für Schwenks angewandt wurden.

Wichtig für IRREVERSIBEL war vor allem die irre gute schauspielerische Leistung. Besonders Vincent Cassel (HASS, DOBERMANN, OCEAN’S ...) und Monica Bellucci (SHOOT 'EM UP, MATRIX RELOADED & EVOLUTIONS, BRAM STOKER'S DRACULA) spielen ihre Rollen grandios und scheuen dabei nicht einmal gewagte Nacktszenen. Die Nacktszenen erwähnen wir weil Gaspar Noé in Frankreich als absoluter Skandalregisseur gilt.

An sehr interessanten Extras mangelt es dem Silberling aus dem Hause Legend Home Entertainment (in der zweiten Auflage) nicht. Vor allem das Making of der Spezialeffekte ist sehr interessant und ausführlich kommentiert von Noé selbst.
Die Bildqualität ist nicht berauschend, weil der Film selbst leider all zu oft zu dunkel ist. Aber dies ist ein Stilmittel, um die dreckige Atmosphäre gut zu vermitteln. Der Sound wurde dem Bild qualitativ angepasst.

Fazit: IRREVERSIBEL ist eine Achterbahnfahrt der Gefühle über die man noch lange nachdenkt. Allerdings ist er unserer Meinung nach leicht überbewertet in der Horrorszene. Gesehen haben sollte man ihn aber auf jeden Fall.

Wir geben stolze 4,5 von 6 Sternen

























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