HUSK
Review @ GruselSeite.com


DVD



Titel: Husk

Originaltitel: Husk

Genre: Horror

Altersfreigabe: ab 16 Jahren - FSK

Land/Jahr: USA 2011

Regie: Brett Simmons

Drehbuch: Brett Simmons

Produzenten: Stephanie Caleb, Limor Diamant, Moshe Diamant, Courtney Solomon

Darsteller: Devon Graye, Wes Chatham, C.J. Thomason, Tammin Sursok, Ben Easter, Josh Skipworth, Nick Toussaint, Michael Cornelison, Aaron Harpold, Candice Rose



DVD / Blu-ray (Verleih & Verkauf)

Verleih: Universum Film
Kinostart: -
Verleihstart: 24.08.2011
Verkaufstart: 23.09.2011
Verpackungen: Amaray / Blu-ray Hülle
Discs enthalten: 1 x DVD / 1 x Blu-ray
Ton:
• Deutsch: DD 5.1
• Englisch: DD 5.1
• Blu-ray: DTS-HD Master Audio 5.1
Untertitel: -
Bildformat: 1,78 : 1
Blu-ray Auflösung: HD 1080p
Laufzeit: ca. 80 Min. (ca. 84 Min. Blu-ray)
Uncut: [X] Ja [ ] Nein [ ] Unklar

Extras:

• Making of
• Trailer



Kurzinhalt des Films:

Es sollte ein lustiger Wochenendausflug werden, zu dem eine Gruppe junger Freunde aufgebrochen ist. Auf der Landstraße crasht ihnen plötzlich eine Krähe in die Windschutzscheibe und das Auto landet im Maisfeld. Nun gilt es, Hilfe zu suchen. Im Feld machen die Jungs alsbald ein altes Farmhaus aus, zu dem sie sich durchschlagen. Das Haus scheint verlassen, obwohl im oberen Stockwerk Licht brennt. Irgendetwas scheint mit dem Haus nicht in Ordnung zu sein, das umsäumt von Vogelscheuchen ganz verlassen inmitten des Felds steht. Schon bald merken die Freunde, dass sich hier ein grausames Ritual abspielt, dessen Teil sie bereits sind...



Trailer:

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Eindruck:
Review von S. Notbom - Prüfungsmedium: Presse-DVD
Mit freundlicher Unterstützung von Universum Film


Vogelscheuchen sind spätestens seit der minder qualitativen, aber unterhaltsamen Slasherreihe SCARECROW ein recht beliebtes Horrormotiv. Leider verfehlten bekannte Produktionen aber oft den notwendigen Ernst, die lebendig gewordenen Schreckfiguren gebührend zu präsentieren. Als gute Referenzmodelle funktionieren uneingeschränkt MESSENGERS 2, der moderne Klassiker PARATROOPER (indiziert - vermischt Militaryhorror mit Vogelscheuchen), JEEPERS CREEPERS und... Naja. - Das war es auch schon...

HUSK versucht mit einigen frischen Ideen erfolgreich dem Subgenre neues Leben einzuhauchen, nebst wirklich guter Gesamtqualität und überzeugenden Darstellern. Und ganz davon abgesehen dass Vogelscheuchen nicht leben und Menschen töten, gibt es aus unserer Sicht keine Logikfehler anzuprangern, was sich oftmals aber erst im Verlauf des Films herausstellt. Achtet also gut auf das Gezeigte und urteilt nicht zu vorschnell, denn Erklärungen folgen auf dem Fuße... Außerdem startet der Maisfeldhorrorfilm bereits nach lumpigen zehn Minuten Eingewöhnungszeit und Kennenlernphase der Charaktere voll durch und es gibt während der gesamten Laufzeit keinerlei Längen oder Spannungsabbrüche. Tatsächlich sind wir einige Male sogar zusammengezuckt, dank der zahlreichen und gut platzierten Schockmomente!

Die jungen Darsteller waren mit viel Elan bei der Sache und spielen ihre Rollen überzeugend. Erfrischend an der Story fanden wir vor allem, dass ein Highschool-Sportler-Ass endlich mal kein überzogenes A-Loch ist und unter anderem mit seinem guten Schachclub-Kumpel einen Roadtrip, zu einem scheinbar hemmungslosen Wochenendtrip unternimmt; der aber leider mit einem Crash endet bevor er wirklich beginnt. - Dies ist uns nur am Rande aufgefallen, da es so etwas im Slasher-Genre eher selten zu sehen gibt...
Keiner der Charaktere reagiert in diesem Film überzogen, höchstens auf seine eigene, und dadurch irgendwie gerechtfertigte Art und Weise.

HUSK basiert auf Brett Simmons gleichnamigen Kurzfilm, den der (augenscheinlich talentierte) Regisseur und Drehbuchautor im Rahmen der "8 films to die for" - das "After Dark Horrorfest" - mit einem größeren Budget neu drehen durfte. Vor allem in technischer Hinsicht hat uns sein (bisher wahrscheinlich wichtigstes) Werk überzeugt. Zwar wurde das Maisfeld (in dem sich 70% des Horrors abspielt) sehr stark beleuchtet, dadurch sind die Bilder aber auch gestochen scharf.
Vorrangig wurde vor einem dunklem Hintergrund (nachts) gedreht, weshalb das Gruselfeeling nicht unter dem künstlichen Licht leidet... Die Bildqualität ist auf jeden Fall super! - Scheinbar war es Simmons sehr wichtig nicht in den momentan angesagten Handycamhorror-Stil ab zu driften, was ihm sehr gut gelungen ist.

Nebst sehr guter Bild- und Tonqualität (einschl. der Synchronisation) bieten die Discs aus dem Hause Universum Film/Senator auch ein interessantes Making of, das auf der Hülle aber als "Behind the Scenes" deklariert wurde. Dieses wurde aber leider nicht untertitelt.

Fazit: HUSK ist 1A-Maisfeldhorror, der für seine 16er-Freigabe zudem recht blutig ist. Liebenswerte Schauspieler, verdammt agile Vogelscheuchen und ein super atmosphärisches Setting machen diese kreative Genre-Wiederbelebung absolut sehenswert.

Wir geben stolze 5 von 6 Sternen

























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