
![]() DVD Titel: Happy End Originaltitel: Happy End Genre: Horror, Thriller Altersfreigabe: ab 16 Jahren - FSK Land/Jahr: Deutschland 2005 Regie: Daniel Stieglitz Drehbuch: Daniel Stieglitz Produzent: Martin Tischner, Daniel Stieglitz, Barbara Stieglitz, Elisabeth Kerner, Wolfgang Stieglitz, Monika Schneider, Emilie Kerner Darsteller: Matthias Scherwenikas, Katharina Schwarz, Brunhild Falkenstein, Katharina Schiedermeier, J.E. Rasch, Marth Heselberger, Vroni Kindermann, Erwin Leder, Wolfgang Stieglitz, Christoph Hufenbecher DVD Verleih: Koch Media DVD-Verleihstart: 12.05.2006 DVD-Verkaufstart: 25.08.2006 Verpackung: 2 DVDs in Amaray Ton: - Deutsch: DD 5.1 & DTS Untertitel: Englisch Bild: 1,78 : 1 Laufzeit: ca. 102 Minuten Uncut: [X] Ja [ ] Nein [ ] Unklar Extras: • Trailer • Audiokommentar • Making Of • Deleted Scenes • Alternatives Fun-Ende • Outtake • Interviews • Storyboards • Bildergalerie vom Set Kurzinhalt des Films: Der junge Schriftsteller Leo zieht aufgrund einer Schreibblockade in ein altes Mehrfamilienhaus weit außerhalb der Stadt, um dort noch einmal von vorne zu beginnen. Seine Beziehung ist kurz vor dem Zusammenbruch, sein Geld wird knapper und seine Karriere scheint den Tiefpunkt erreicht zu haben. Auf der Suche nach der richtigen Geschichte für seinen neuen Roman stößt er auf die Spuren des verstorbenen Vormieters, der zusammen mit seiner Tochter Joana bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist. Im Kinderzimmer entdeckt er ein altes, merkwürdiges Tagebuch und plötzlich scheint die Wohnung ein unheimliches Eigenleben zu entwickeln. Gegenstände bewegen sich. Seltsame Geräusche ertönen. Leo recherchiert trotz aller Warnungen weiter und kommt mit Hilfe der ehemaligen Kinderpsychologin Dr. Grubert einem wohl gehüteten Geheimnis auf die Spur, das ihn um seinen Schlaf und beinahe um den Verstand bringt. Die drei seltsamen Nachbarn scheinen eine wesentliche Rolle dabei zu spielen. Doch was war wirklich damals bei jenem Autounfall passiert? Was ist Traum und was Realität? Eines wird Leo auf jeden Fall klar: Jede Geschichte braucht ein Ende... Eindruck: Review von S. Notbom - Prüfungsmedium: Presse-DVD Mit freundlicher Unterstützung von Koch Media Bei diesem Film handelt es sich um das Erstlingswerk der beiden Kasseler Filmstudenten Thomas Förster (Kamera) und Daniel Stieglitz. Was ursprünglich eine 15-minütige Kurzfilmübung zum Thema "Angst" werden sollte, präsentiert sich nun als abendfüllender Spielfilm in bester THE RING-Manier. Mit einem Budget von grade mal 7000 €, die aus privater Tasche finanziert wurden, schufen die beiden Filmstudenten einen Horrorthriller der den asiatischen und amerikanischen Vorbildern in nichts nachsteht. Der Film ist optisch (und den Möglichkeiten entsprechend) ziemlich perfekt, und erzeugt streckenweise echtes Gänsehautfeeling! Also am besten allein im Dunkeln anschauen! Leider sind manche Darsteller etwas schwer zu verstehen, wir drücken an dieser Stelle aber einfach ein Auge zu. "Das Team hinter der Kamera bestand ausschließlich aus Schülern und Studenten, teilweise ohne jegliche Film- Erfahrung, die jedoch mit ungeheurer Motivation und Ausdauer an dem Projekt arbeiteten", so der Regisseur Daniel Stieglitz. Sehr überraschend ist der Auftritt des österreichischen Darstellers Erwin Leder, der vor allem in dem Film ANGST viele Horrorfilmfans überzeugen konnte, der aber auch eine Hauptrolle in DAS BOOT spielte, und in dem Vampir Vs. Werwolf-Actionknaller UNDERWORLD die Rolle eines verrückten "Lycantropen-Professors" spielte. "Abgesehen von so genannten Rückstellungsverträgen arbeiteten alle Schauspieler und sonstigen Teammitglieder ohne Gage, womit sich die Ausgaben auf ein Minimum reduzieren ließen: Videobänder, Versicherung, Benzin & Telefon und die Verpflegung.", schreib uns Daniel Stieglitz, und fügte hinzu: "Da die Technikausleihe der Kunsthochschule Kassel zeitlich begrenzt war und die Wohnung in der gedreht wurde renoviert werden sollte, gab es eine klare Deadline und somit einen überaus dicht gepackten, nahezu unmöglichen Drehplan. So wurde ohne einen freien Tag 6 Wochen lang etwa 18 Stunden am Tag gedreht, gemeinsam am Drehort gegessen, geschlafen, musiziert und gefeiert. Wahrscheinlich ist es diesem besonderen Zusammengehörigkeitsgefühl zu verdanken, dass das beinahe fahrlässig und ohne jede Art von Sicherheitspuffern, Ersatzdarstellern oder Ausweichterminen geplante Projekt dennoch fertig gestellt werden konnte und jene charmante Liebe zum Detail besitzt." - Dem stimmen wir voll und ganz zu! Die Produktion und Dreharbeiten dauerten knappe zwei Jahre. Leider konnten wir bis jetzt nur eine Presse-DVD einsehen, auf der Verkaufsfassung werden aber gute drei Stunden interessantes Bonusmaterial enthalten sein (Siehe DVD-Extras). Die Bildqualität lässt sich bei diesem Film schwer beurteilen, weil er mit einem, so der Regisseur, "unkonventionellen Videoformat D9 (entspricht Digi-beta)" gedreht wurde. Zu der Tonqualität habe ich mich oben ja schon geäußert. Alles in Allem ein absolut guter, individueller und gruseliger Film, bei dem man merkt das alle Beteiligten sehr gerne am Set gearbeitet haben! Fazit: Das Beste was "THE RING-mäßig" je in Deutschland gedreht wurde, und dann noch mit einem unglaublich geringen Budget von 7000 privat finanzierten €uro! Das verdient Anerkennung! ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gefällt Dir die Wertung? Wenn "ja" klick auf den Banner: (Toplist - Um GruselSeite.com zu unterstützen - DANKE) |
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