GRAVES END - DVD Review





DVD



Titel: Graves End

Originaltitel: Graves End

Genre: Thriller

Altersfreigabe: keine Jugendfreigabe - FSK

Land/Jahr: USA 2005

Regie: James Marlowe

Drehbuch: James Marlowe, Rick Askew, Brian Pugnetti, Anthony Santucci

Produzenten: James Marlowe, Brian Pugnetti, Norm Koepernik

Darsteller: Eric Roberts, Steven Williams, Daniel Roebuck, Valerie Mikita, Fairly Tull, Edward Perotti, Sky Soleil, Nick Stellate



DVD (Verleih & Verkauf)

Verleih: Ascot Elite
DVD-Verleihstart: 05.12.2006
DVD-Verkaufstart: 18.01.2007
Verpackung: Amaray
DVDs enthalten: 1
Ton:
- Deutsch: DD 5.1
- Englisch: DD 5.1
Untertitel: Deutsch, Englisch
Bild: 1,78 : 1
Laufzeit: 91
Uncut: [X] Ja [ ] Nein [ ] Unklar

Extras:
• Fotogalerie
• Trailer



Kurzinhalt des Films:

Seit Multimillionär Tarkington Alexander Graves seinen Sohn bei einer Entführung auf grausamste Weise verloren hat, hat sein Leben nur noch einen Zweck: Verbrecher zu richten und zu eliminieren. Unterstützt wird er dabei von den Bewohnern des idyllischen Dörfchens Graves End.
Wenn Vergewaltiger, Entführer und Mörder – also der ganze Abschaum der Menschheit – auf freien Fuß kommen, lädt man sie freundlich nach Graves End ein, wo sie dann schnell und spurlos verschwinden. Das tödliche Treiben der Dorfbewohner und ihres Anführers Graves wird erst gestört, als der FBI-Beamte Paul Rickman im Ort auftaucht, um dem seltsamen Verschwinden der Neu-Einwohner auf den Grund zu gehen...



Eindruck:
Review von S. Notbom - Prüfungsmedium: Kauf-DVD
Mit freundlicher Unterstützung von Ascot Elite


Zu Begin von GRAVES END denkt man sofort an eine Thriller TV-Produktion mit einigermaßen bekannten C- bis B-Movie Darstellern, würde nicht gleich am Anfang ein offensichtlicher Straftäter von einer wütenden Meute im Wald ausgeweidet.
Danach wird durch teilweise etwas langweilige Vorgeschichten der Charaktere auf einen interessanten Verlauf mit wirklich überraschenden Wendungen hingearbeitet.
Mit "langweilige Vorgeschichten" meine ich zum Beispiel, dass der Sheriff Hooper minutenlang erzählt, dass er mal einen Straftäter auf der Flucht erschossen hat, und daraufhin versetzt wurde. Wichtig an der ganzen sehr melodramatischen Erzählung ist nur, dass er jemandem dem Schädel weggeballert hat weil er den "Mistkerl" nicht laufen lassen wollte.
So kann man einen Film in die Länge ziehen...

Ab der zweiten Hälfte wird es in dem "666-Seelen-Dorf Graves End" richtig spannend, was nicht zuletzt an der plötzlich sehr überraschenden Story liegt.
Besser als "befriedigend" können wir den Film aber leider nicht bewerten, weil dieses fade TV-Produktions-Gefühl den ganzen Film über präsent ist, da nicht sonderlich viel Wert auf großartige Kameraführung, ein abwechslungsreiches Set und dessen Ausleuchtung gelegt wurde. Hier war anscheinend ein Regisseur am Werk der eine Regieanleitung aus der Studienzeit punktgenau befolgt hat.

GRAVES END weist einen unerwartet hohen Gore-Faktor auf. Es ist zwar kein Splatterfest zu erwarten, aber ein paar Einschnitte und Axthiebe sitzen schon sehr gut. Hinzu kommt der subtile Härtegrad, der manch einem zartbesaiteteren Zuschauer schon ein klitzekleines Bisschen an die Nieren gehen könnte - Stichworte: Häuten und Trophäen.

Alles in Allem ist GRAVES END schon ein ordentlicher und fieser Genrefilm, also durchaus eine Empfehlung wert. Wegen der technischen Aspekte und einiger Längen haben wir ein paar Punkte abgezogen.
Hinzu kommt, dass die DVD zwar gute Bildqualität aber belanglosen Ton bietet. Die Synchronisation ist okay. Bis auf eine Bildergalerie befinden sich keine erwähnenswerten Extras auf der Silberscheibe.

Fazit: Ein durchaus guter und ziemlich blutiger Thriller mit interessantem Plot-Twist.

Wir geben befriedigende 3,5 von 6 Sternen:



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