SEVERED: FOREST OF THE DEAD - DVD Review




Severed: Forest of the Dead DVD
DVD



Titel: Severed: Forest of the Dead

Originaltitel: Severed

Genre: Zombiehorror

Altersfreigabe: keine Jugendfreigabe - FSK

Land/Jahr: Australien 2005

Regie: Carl Bessai

Drehbuch: Carl Bessai, Travis McDonald

Produzenten:
Andrew Boutilier, Cynthia Chapman, Stephen Hegyes

Darsteller:
Leanne Adachi, JR Bourne, Sage Brocklebank, Paul Campbell, Julian Christopher, Patrick Gallagher, Colin Lawrence, Sarah Lind, Hrothgar Mathews, Benjamin Ratner, John Reardon, Amber Rothwell, Zak Santiago



DVD (Verleih & Verkauf)

Verleih: I-On
DVD-Verleihstart: 28.04.2006
DVD-Verkaufstart: 28.04.2006
Verpackung: 1 DVD in Amaray
Ton:
- Deutsch: DD 5.1
- Englisch: DD 5.1
Untertitel: Deutsch
Bild: 1,85 : 1
Laufzeit: ca. 101 Minuten
Uncut: [X] Ja [ ] Nein [ ] Unklar

Extras:
• Behind the Scenes
• Trailer



Kurzinhalt des Films:

Nachdem ein internationaler Konzern nicht mehr von seinen Mitarbeitern hört, welche an einem experimentellen Wachstumsbeschleuniger für Pflanzen arbeiteten, entsendet man eine kleine Aufklärungstruppe um nach dem Rechten zu sehen. Kaum an ihrem Ziel angekommen, stellen sie fest, dass die Versuche katastrophal schiefgegangen sind: Ausgelöst durch einen mutierten Virus starben die Forscher und wurden zu Zombies, die alles und jeden in ihrer Nähe mit brutalster Gewalt angreifen. Da sich diese Seuche durch Verletzungen immer weiter ausbreitet, bleibt der Gruppe sowie den letzten Überlebenden der Station nur die Flucht aus den Wäldern. Doch auf dem Weg aus dieser Hölle holen sich die Untoten ein Opfer nach dem anderen...



Eindruck:
Review von S. Höttger - Prüfungsmedium: Leih-DVD

I-On legt mal wieder mit einem netten Zombie-Schinken nach: FORREST OF THE DEAD, und wahrlich, dieser Wald ist voll mit den sog. Zombies. Schon mal gut und schön, aber wenn man es mal ganz genau nimmt, haben wir es eher mit Zombies à la 28 DAYS LATER zu tun, d.h. mit mutierten Menschen, weniger mit Untoten. Der Film nennt auch das DOTD Remake und besagten 28 DAYS LATER als Referenzen.
Der geneigte Kenner wird aufhorchen und wohl auch die Vermutung bekommen, eine Horde von rennenden Zombies zu Gesicht zu bekommen.
Aber weit gefehlt. Bis auf die „Virus“-Variante hat der Film mehr den Klassikern als den beiden neueren Versionen von Zombies zu verdanken.
Die Zombies, die nach kurzer Einführung, bereits in ziemlich unvorstellbaren Massen den Wald auf einer nicht näher erklärten Insel bevölkern, trotten gemächlich und stupide, aber überaus hungrig und nicht zu Pläuschchen aufgelegt auf der Suche nach Frischfleisch durch das Areal.
In dem Satz verbergen sich bereits sowohl die Stärken als auch die Schwächen von SERVERED.
Von kleinen Logik-Lücken - wie können aus einem Häufchen Holzarbeiter und Demonstranten solche kleinen Heerscharen Zombies + Überlebende herkommen - über die nicht erklärte seltsame geografische Lage, wo die Überlebenden eingeschlossen werden und Hilfe angekündigt wird, aber weiter keine wirksame äußere Einmischung kundgegeben wird bis zu grundsätzlichen Problemen, mit einer Story, an der man viele Facetten andeutet, aber kaum was konsequent zuende bringt und letztlich nur unnötig die Spielzeit auf 101 Minuten hochtreibt.
Weiter fällt etwas nervig ins Gewicht, dass alle Schauspieler mit ihrem Klischee-Etikett kaum klar kommen und das große Finale sich bedauerlicherweise nachts abspielt und da anscheinend der Licht-Verantwortliche seinen freien Tag genommen hat.
Atmosphäre gut und schön, aber wenn man nichts mehr sieht hat es sich mit visueller Unterhaltung. Und wenn wir schon bei dem technischen Defizit sind: Bei allen Zombie-Attacken hat man die grandiose Idee gehabt, die Kamera durchzuschütteln als währe grade ein apokalyptisches Erdbeben am Werk. Das geht anfangs noch, aber nach einer halben Stunde wird man da schon etwas nervös...
Andererseits kann der Film auch punkten und zwar vor allem bei den entscheidenden Aspekten für die Genre-Fans, als da wären (Freß-)Attacken, ein Schuss Atmosphäre, Klaustrophobie und Gore!
Ohne große Anläufe steigt der Film in dem Chaos ein und legt bis zum Ende durch einen hohen Gang ein, was Zombie-Angriffe betrifft. Und den Fan wird es freuen, wenn endlich mal wieder gezeigt wird, was die Zombies dann an ihren Opfern so lecker genießen...
Man hätte an der Story besser hier und da etwas hobeln können, um die Kern-Elemente besser zu bearbeiten, aber alles in allem wird man als sehnsüchtig wartender Zombie-Fan voll zufriedengestellt.

Fazit: Für Zombie-Fans ein Leckerbissen, für den Rest eher relativ belangloses Mittelmaß.

Wir geben durchschnittliche 3 von 6 Sternen:



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