FINAL DESTINATION 5
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 Poster
Titel: Final Destination 5
Originaltitel: Final Destination 5
Genre: Horror, Splatter
Altersfreigabe: keine Jugendfreigabe - FSK
Land/Jahr: USA 2011
Regie: Steven Quale
Drehbuch: Eric Heisserer, Jeffrey Reddick
Produzenten: Craig Perry, Warren Zide, Richard Brener, Sheila Hanahan, Erik Holmberg
Darsteller: Nicholas D'Agosto, Emma Bell, Miles Fisher, Ellen Wroe, Jacqueline MacInnes Wood, P.J. Byrne, Arlen Escarpeta, David Koechner, Courtney B. Vance, Tony Todd, Brent Stait, Roman Podhora, Jasmin Dring, Barclay Hope, Chasty Ballesteros, Mike Dopud, Tanya Hubbard, Frank Topol
Laufzeit: ca. 92 Min.
Kinostart: 25. August 2011
3D-Format: real 3D
Verleih: Warner Bros
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Uncut: [ ] Ja [ ] Nein [X] Unklar
Kurzinhalt des Films:
Der Tod schlägt erneut zu, als eine Gruppe von Arbeitern aufgrund einer Vorahnung rechtzeitig vor dem katastrophalen Zusammenbruch einer Hängebrücke gerettet wird. Doch diesen arglosen Seelen war es nie vorherbestimmt, das fürchterliche Unglück zu überleben: Weil sie nach wie vor dem Untergang geweiht sind, beginnt nun ein grausiger Wettlauf gegen die Zeit: Hektisch versuchen sie dem unerbittlichen Terminkalender des Todes zu entkommen.
Trailer:
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Eindruck: Review von S. Notbom - Prüfungsmedium: Kino (OmU) Mit freundlicher Unterstützung der Pressebetreuung
War der erste Teil noch eher subtiler Natur, so haben Fans mittlerweile eine gewisse Erwartungshaltung gegenüber Filmen der FINAL DESTINATION-Reihe. Vor allem sollte auch Blut spritzen, verursacht durch möglichst kuriose Begebenheiten, die trotz allen dargestellten Ekels eine gewisse Komik erzeugen. Nach den eher mauen letzten beiden Fortsetzungen, hat uns diese vierte Sequel (?) - FINAL DESTINATION 5 - endlich wieder positiv überrascht!
Der 3D-Effekt im Kino ist wirklich gut, obwohl das Intro, mit tonnenweise fliegenden Glassplittern, ein leichter Schock für die Augen ist und für Epileptiker eine tödliche Gefahr darstellt... Nach diesem Effekt-Overflow gewöhnt sich das menschliche Auge aber ziemlich schnell an an den digitalen Look des Films, so dass man relativ entspannt gucken kann. Ein geschickter Trick der Macher!
Nach einem kurzen und relativ lahmen Kennenlernen der eher profillosen Charaktere geht es auch schon auf die Reise und natürlich auf die todbringende, 60 Meter hohe Hängebrücke, die natürlich einstürzen wird... Der Film konzentriert sich auf das was die Fans sehen wollen: Wie gewohnt, hat einer der Teilnehmer dieses Werksausflugs eine schreckliche Vision vom bevorstehenden Unglück. Und hier wird es wirklich spektakulär: Die einstürzende Brücke in 3D ist ein echter Hochgenuss! - Aufgespießte und zerhackstückelte Protagonisten fliegen dem geneigten Zuschauer buchstäblich um die Ohren (in 3D), so dass man fast schon das rostige Metall der todbringen Metallrohre, -platten und Stahlseile selbst schmecken kann. Schnell wird klar: In FINAL DESTINATION 5 geht es vorrangig um deftige Effekte, die den Machern zudem auch sehr gut gelungen sind! Was folgt ist die übliche Tragödie, nur dass diesmal die gezeigten Jungs und Mädels schnell von selbst drauf kommen, was ihr Problem ist... Die Todesstimmung wird noch etwas durch einen mysteriösen Bestatter (gespielt von CANDYMAN Tony Todd) angeheizt, der die besagten Twens aller Arbeitsschichten auf die richtige Fährte schickt. Nur hält sich dieser komplett aus dem Geschehen raus, was uns anfänglich leicht verwunderte, im Verlauf der Story aber (grade durch dieses Verhalten) indirekt einige wirklich interessante Wendungen erzeugt. Wir möchten an dieser Stelle aber nicht zu viel verraten...
Gut finden wir, dass in Teil 5 nicht mehr elendig lange um den heißen Brei herumgeredet wird, weil jeder erfahrene Fan mittlerweile weiß um was es geht. Da nimmt man einige Logikfehler gerne in Kauf, denn die treibende Kraft hierbei ist einzig und allein der Suspense-Faktor (sozusagen die Erwartungshaltung gegenüber dem Ableben der einzelnen Protagonisten)...
In technischer Hinsicht wird einiges geboten: Allein die Eröffnungssequenz (einstürzende Hängebrücke) ist wohl die aufwändigste und dramatischste seit Teil 2, diesmal allerdings in astreinem 3D! Durch die gestochen scharfe Optik hatten es sogar die Beauftragten für blutige Spezialeffekte schwer und mussten lange für eine geeignete Kunstblutmischung experimentieren, damit die Sauce auch in 3D möglichst realistisch aussieht, was bei den zahlreichen Splattereffekten ein wichtiges Kriterium für diesen Film ist.
Ungeschnitten "unklar" haben wir in diesem Review markiert, weil wir den Film in der amerikanischen Kinofassung gesichtet haben. Wir gehen aber davon aus, dass diese R-Rated-Version so auch in den deutschen Kinos keine Probleme bekommen dürfte, vor allem da indirekt vor den Gefahren des Alltags gewarnt wird (Ironie) und kein kettensägenschwingender Irrer ein paar Teens im Wald zermetzelt...
Fazit: FINAL DESTINATION 5 ist, aus intellektueller Sicht, ziemlich dumpfe Unterhaltung, die aber durch ihren prägnanten Suspensefaktor und die grandiosen Splattereffekte erstklassig wird. Dieser hinterhältige Splatterfilm macht einfach nur Spaß und wurde toll gefilmt. Daumen hoch!
Wir geben stolze 5 von 6 Sternen
     
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Press Pictures
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