FAR CRY - Kino-Preview





Kinoplakat



Titel: Far Cry

Originaltitel: Far Cry

Genre: Action, Videospielverfilmung

Altersfreigabe: ab 16 Jahren - FSK

Land/Jahr: Deutschland, Kanada 2008

Regie: Uwe Boll

Drehbuch: Masaji Takei, Michael Roesch, Peter Scheerer

Produzenten: Uwe Boll, Dan Clarke, Shawn Williamson, Wolfgang Herold

Darsteller: Til Schweiger, Emmanuelle Vaugier, Ralf Moeller, Udo Kier, Michael Paré, Natalia Avelon, Don S. Davis, Craig Fairbrass, Chris Coppola, Carrie Genzel, Anthony Bourdain, Jay Brazeau, Mike Dopud, Michael Teigen, Scott Cooper, Kimani Ray Smith, Geoff Gustafson

Verleih: 20th Century Fox

Laufzeit: ca. 94 Min.

Website: www.FarCry-Film.de




Kinostart: 02. Oktober 2008



Kurzinhalt des Films:

Jack Carver, ehemaliger Elitesoldat der Special Forces, verdient seinen Lebensunterhalt damit, Touristen hoch im Norden an der US-Westküste zu Whale-Watching-Spots zu fahren. Ein Draufgänger im Ruhestand. Doch eines Tages erscheint die clevere und attraktive Journalistin Valerie Cardinal, die trotz Bedenken ihres Chefredakteurs einer brisanten Spur folgt. Sie mietet Carvers Boot. Er soll sie zu einer geheimnisvollen Militärinsel vor der Küste bringen, wo Valerie den Colonel Max treffen möchte, mit dem sie verwandt ist. Max versorgt sie seit einiger Zeit mit geheimen Informationen über die Machenschaften eines gewissen Dr. Krieger, der auf der Insel zwielichtige Gen-Experimente durchführt. Doch seit einiger Zeit ist Max nicht mehr zu erreichen.
Carver ist das alles zunächst egal, aber dann stellt er fest, dass Max und er sich von früher kennen: Max und Carver waren beide bei den Special Forces. Jetzt sorgen die Elitesoldaten Max und Parker und ihre Einheit im Auftrag der Regierung für den Schutz und die Sicherheit von Kriegers Forschungsstation. Doch ein Test, bei dem mehrere Soldaten brutal getötet wurden, machte beide misstrauisch.
In einem Hightech-Labor, das in einer stillgelegten Holzfabrik versteckt ist, züchtet Dr. Krieger unverwundbare genmanipulierte Menschen, an deren muskulösen Körpern Kugeln einfach abprallen. Nur durch einen Schuss ins Auge oder den Mund kann man sie töten. Furchtbarer Nebeneffekt: Die Experimente verwandeln die Kämpfer in willenlose gefährliche Kampfmaschinen.



Trailer:

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Eindruck:
Review von S. Notbom - Prüfungsmedium: Kino
Mit freundlicher Unterstützung von 20th Century Fox


Dieses erneute "Bollwerk" wird hauptsächlich von Hauptdarsteller Til Schweiger getragen, der (zumindest in Deutschland) ein großes Publikum in die Kinos locken sollte. Als Jack Craver wurde er wirklich passend gecastet und spielt routiniert den Actionhelden, ohne dabei eine gute Portion charmanten Humor zu vergessen.

FAR CRY ist eine durchaus gelungene Leinwandadaption des gleichnamigen und super erfolgreichen deutschen Egoshooters. Auffällig ist aber, dass der Film in Kanada zu spielen scheint, und nicht in tropischen Inselparadiesen. Aber auch in Kanada gibt es genug Wasser für actionreiche Bootsverfolgungsjagden, so dass die ungewohnte Kulisse eher nebensächlich ist. Pack man noch ein altes Sägewerk auf einer Insel als Versteck für Dr. Krieger und seine Schergen, und jede Menge militärisches Equipment plus genmanipulierte Soldaten dazu, und fertig ist eine durchaus gelungene Gameverfilmung. Das soll heißen: Erwartet gute Action aber kein oscarreifes Drama! Das tolle an den Filmen von Dr. Uwe Boll ist ja, man weiß im Vorfeld eigentlich immer worauf man sich einlässt, und der ein oder andere von euch wird sich wundern wie gut diese Verfilmung unterhält und wie nah sie trotz einiger drehtechnischer Abzüge am Spiel ist.

Sehr schade ist, dass es in diesem Film neben Söldnern lediglich genmanipulierte Supersoldaten und nicht wie im Spiel auch mutierte Tiere gibt. Vielleicht wurden diese aus budgettechnischen Gründen aus dem Skript gestrichen...?
Etwas nervig ist auch ein gewisser Essenslieferant, der im späteren Verlauf notgedrungen Jacks Begleiter wird. Die Rolle war uns etwas zu "quasselig".

Die Schauspieler machen ihre Sache in Anbetracht der Story wirklich gut, und wurden von Uwe Boll in passende Rollen gesteckt. Nur Emmanuelle Vaugier wirkt mit ihrer sehr gebrechlichen Statur etwas deplaziert.

Für eine deutsche Freigabe ab 16 Jahren musste FAR CRY leider in zwei Szenen etwas Federn lassen. Diese Schnitte sind sehr auffällig. Es handelt sich einmal darum, dass einer der Supersoldaten von einer sehr großen Kreissäge zerteilt wird und danach um einen Headshot aus nächster Nähe mit einer Pumpgun auf einen anderen Supersoldaten... Da im gesamten Film aber nur sehr wenig Blut spritzt, fragen wir uns schon wie heftig diese zwei Szenen sein müssen, dass der Film wegen ihnen den roten kJ-Stempel aufgedrückt bekommen hätte!? - Sehr schade, dass man derartige Filme in Deutschland kürzen muss für ein FSK 16! Auf DVD wird der Film aber - so Boll - ungeschnitten erscheinen.

Fazit: Eine gelungene Videospielverfilmung und unterhaltsamer Actionkracher mit Starbesetzung. Durchaus empfehlenswertes Popcornkino.

Wir geben überdurchschnittliche 4 von 6 Sternen:
















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