DIE FÄHRTE DES GRAUENS - DVD Review





DVD



Titel: Die Fährte des Grauens

Originaltitel: Primeval

Genre: Tierhorror

Altersfreigabe: keine Jugendfreigabe - FSK

Land/Jahr: USA 2007

Regie: Michael Katleman

Drehbuch: John D. Brancato, Michael Ferris

Produzenten: Gavin Polone, Mitch Engel, Jamie Tarses

Darsteller: Dominic Purcell, Brooke Langton, Orlando Jones, Jürgen Prochnow, Gideon Emery, Gabriel Malema, Linda Mpondo, Lehlohonolo Makoko, Dumisani Mbebe, Eddy 'Big Eddy' Bekombo, Chris April, Ernest Ndhlovu, Erica Wessels



DVD (Verleih & Verkauf)

Verleih: Buena Vista International
DVD-Verleihstart: 08.11.2007
DVD-Verkaufstart: 22.11.2007
Verpackung: Amaray
DVDs enthalten: 1
Ton:
- Deutsch: DD 5.1, Dolby Stereo
- Englisch: DD 5.1
- Italienisch: DD 5.1
- Türkisch: DD 5.1
Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch, Slowenisch, Italienisch, Arabisch
Bild: 2,35 : 1
Laufzeit: ca. 90 Min.
Uncut: [X] Ja [ ] Nein [ ] Unklar

Extras:
• Entstehung eines Monsters
• Deleted Scenes
• Audiokommentar
• Trailer



Kurzinhalt des Films:

Ein amerikanisches Nachrichtenteam reist auf der Jagd nach diesem blutrünstigen Monster in die tiefsten Regionen des afrikanischen Dschungels, um seinem bestialischen Treiben ein Ende zu bereiten. Aber auch "Gustave" – wie die Eingeborenen das Krokodil nennen – ist auf der Jagd. Er ist immer in Bewegung und schwer zu fassen und immer hungrig auf frisches Menschenfleisch. Ein scheinbar endloser Reigen aus Angst und Schrecken zieht sich durch diesen Film über einen listigen Killer, dessen Blutspur sich durch den afrikanischen Dschungel zieht.



Trailer:

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Eindruck:
Review von S. Notbom - Prüfungsmedium: Leih-DVD

Das Killerkrokodil Gustave gab, bzw. gibt es im afrikanischen Burundi wirklich, jedoch hat es nicht (wie im Film angegeben) über 300 Menschenleben auf dem Gewissen, sondern ca. 70. Die Kernaussage von DIE FÄHRTE DES GRAUENS ist: "Die Menschheit schafft sich seine Monster selbst", denn letztendlich sind andauernde Kriege schuld daran, dass Gustave Geschmack an Menschenfleisch gefunden hat... Und zwar wurden in den schlimmsten Zeiten des Landes die Toten einfach in den Fluss geschmissen. Da Krokodile Aasfresser sind, konnten sie sich problemlos an den toten Menschkörpern laben. Also ist die Grundidee dieses Tierhorrorfilms tatsächlich nicht weit hergeholt!

Eine treibende Kraft des Films ist (neben dem großen Killerkrokodil) Bürgerkrieg, der es dem Kamerateam erschwert Gustave und Bild, Ton und Käfig einzufangen. Milizen streifen durch die Savannen und greifen die Amerikaner teilweise an. Als die Kameraleute auch noch dem Geheimnis von "Little Gustave" auf die Spur kommen; dem uneingeschränkten, selbsternannten Herrscher über das Gebiet östlich des Tanganjikasees, der sich selbst nach dem Killerkrokodil benannt hat.
Dies alles haben sich die kreativen Drehbuchautoren höchst wahrscheinlich ausgedacht um einem von außen recht schnöde wirkenden Tierhorrorfilm die nötige Würze zu verleihen (kinokompatibel zu sein).

Technisch wurde hier alles richtig gemacht. Die Kamera schwebt - aufwendig geführt - durch die Lüfte, und hat die schöne Landschaft Afrikas sehr gut eingefangen.
Zeitweise schaut man als Zuschauer durch die Kameras der Filmcrew. Diese Aufnahmen wurden perfekt an den Look von Fernsehdokumentationen angepasst, in Kameraführung und Digibeta-Qualität (dargestellt durch eine kleine weiße Linie).
Das Krokodil wurde (natürlich) computeranimiert aber integriert sich gut ins Gesamtbild. Es sieht also nicht billig aus.
Die Schauspieler kommen sehr sympathisch rüber und wurden passend gecastet. Dominik Purcell kennt man aus der Serie PRISON BREAK. Der erfahrene einheimische Dschungelkämpfer Jakob Krieg, der die Truppe zu Gustave führen soll, wird vom deutschen Schauspieler Jügen Prochnow (DAS BOOT, HOUSE OF THE DEAD) gemimt.

Die Bild- und Tonqualität dieser Veröffentlichung sind sehr gut. Extras könnten ein paar mehr auf dem Disney-Silberling vorhanden sein...

Fazit: DIE FÄHRTE DES GRAUENS ist sicher nicht der beste Film den es gibt und war vielleicht ein Flopp in den Kinos, schlecht ist er aber auf keinen Fall. Er ist tatsächlich recht blutig, ziemlich hart und sehr unterhaltsam (abenteuerfilmmäßig). Als Tierhorrorfilm ist er dank ungewöhnlicher Storyelemente eine echte Empfehlung. Langweilig wird es hier nie.

Wir geben überdurchschnittliche 4 von 6 Sternen:

















Screenshots by GruselSeite.com

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