
![]() DVD Titel: Ed Gein - Der wahre Hannibal Lecter Originaltitel: Ed Gein - The Butcher of Plainfield Genre: Thriller Altersfreigabe: keine Jugendfreigabe - FSK Land/Jahr: USA 2007 Regie: Michael Feifer Drehbuch: Michael Feifer Produzenten: Michael Feifer, Barry Barnholtz Darsteller: Kane Hodder, Adrienne Frantz, Michael Berryman, Priscilla Barnes, Shawn Hoffman, Timothy Oman, Caia Coley, John Burke, Matteo Indelicato, Stan Bly, Deborah Flora, Kendal Sheppard, Mike Korich DVD (Verleih & Verkauf) Verleih: MIG DVD-Verleihstart: 20.03.2008 DVD-Verkaufstart: 17.04.2008 Verpackung: Amaray DVDs enthalten: 1 Ton: - Deutsch: Dolby Stereo - Englisch: DD 5.1 Untertitel: Deutsch Bild: 1,85 : 1 Laufzeit: ca. 87 Min. Uncut: [X] Ja [ ] Nein [ ] Unklar Extras: • Deleted Scenes • Bildergalerie • Trailer Kurzinhalt des Films: Der wahre Ed Gein war Vorbild für Hannibal Lecter in "Das Schweigen der Lämmer": Er hat Menschen getötet, sie teilweise gegessen und aus ihrer Haut Masken hergestellt. Als die 58-jährige Bernice Worden entführt wurde, kam die Polizei auf Geins Spur. In seinem Farmhaus fanden die Ermittler neben dem ausgeweideten Körper von Bernice Worden auch Teile von mindestens 15 anderen Leichen: Nasen, weibliche Geschlechtsorgane, Gesichtsmasken aus echter Haut und in einer Pfanne auf dem Herd fand man das Herz eines Menschen... Trailer:Player runterladen um das video zu sehen Eindruck: Review von S. Notbom - Prüfungsmedium: Leih-DVD Zitat Wikipedia.de: "Edward Theodore Gein, genannt ED GEIN, war ein Mörder, der mindestens zwei Frauen umbrachte, Gräber schändete und sich aus Leichenteilen Kleidungsstücke, vier Sitzbezüge für Korbsessel und neun Gesichtsmasken aus getrockneter Haut fertigte." Dieser Film ist technisch gut gemacht und vor allen nicht zu reißerisch. Hier finden genau drei Frauen und (nebenbei) zwei Männer (Friedhofswärter und ein Bekannter) durch Ed Geins (gespielt von Jason-Darsteller Kane Hodder) Hände den sicheren Tod. Alle anderen Leichen und -Teile, die der einsame Farmer in seine Scheune aufgebart hat, stammen aus frischen Gräbern des nahegelegenen Friedhofs. Der gelernte Stuntman Kane Hodder spielt den Psychopathen aus Wisconsin sehr überzeugend, sieht nur leider ganz anders aus als das eher hagere und ältere Original, das für so viele Horrorfilm-Kultmassenmörder als Vorbild diente. Wir finden diese neue Verfilmung etwas besser als die vorherige Independent-Produktion, in der ED GEIN seine Opfer u.a. verspeist hat, was tatsächlich nie bewiesen wurde. Zwar fand man in einer Pfanne auf dem Herd ein Herz, anderen Berichten zufolge aber lediglich in einer Papiertüte neben dem Herd. ED GEIN: DER WAHRE HANNIBAL LECTER ist ein eher ruhiger Film, in dem eigentlich keine Action zu erwarten ist, bis auf die wenigen Tötungsszenen. Diese sind allerdings recht intensiv und gut blutig, weshalb diesem Titel verständlicher weise eine Jugendfreigabe von der FSK verwährt wurde. Man empfindet tatsächlich auch so etwas wie Mitleid mit dem perversen Killer von Plainfield, was vielleicht an Kane Hodders treu doofen Hundeblick liegen könnte. Schauspielerisch geht der Film im O-Ton in Ordnung, leider ist die Synchronisation aber eher mäßig. Auch der ermittelnde Deputy verhält sich/wirkt etwas dämlich, was vermutlich an Schwächen im Drehbuch liegen mag. Gut gelungen ist die 50er Jahre Kulisse, die einfach aber gleichermaßen auch authentisch wirkt. Dem Zuschauer sollte klar sein, dass den Machern bei diesem Filmprojekt ein nicht all zu großes Budget zur Verfügung stand. Die Farbfilter (über die wir uns so gerne auslassen), mit denen einige Szenen nachbearbeitet wurden, stören hier nicht. Die DVD der MIG Filmgroup ist ausgestattet mit recht schnöden Extras. Ein paar deleted Scenes und Produktionsfotos, die nicht wirklich sehenswert sind, finden sich auf dem Silberlig nebst Trailern. Die Bild- und Tonqualität ist ziemlich gut. Nur die bereits erwähnte Synchronisation weißt einige qualitative Schwächen auf. Fazit: ED GEIN: DER WAHRE HANNIBAL LECTER ist ein guter Film über eine wahre Geschichte, die halbwegs seriös erzählt wird, aber natürlich geringfügig aufgeplustert wurde. Es lohnt sich schon einen Blick zu riskieren, wenn man kein actionreiches Schlachtfest erwartet. Der Film ist eher ruhig und bedächtig. ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
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