DIE TODESKANDIDATEN - Kino-Preview





Kinoplakat



Titel: Die Todeskandidaten

Originaltitel: The Condemned

Genre: Action

Altersfreigabe: ab 16 Jahren - FSK

Land/Jahr: USA 2007

Regie: Scott Wiper

Drehbuch: Scott Wiper, Rob Hedden, Andy Hedden

Produzenten: Joel Simon, Jed Blaugrund, Peter Block, Jason Constantine, Michael Gruber, Michael Lake, Graham Ludlow, Vince McMahon, John Sacchi, George Vrabeck

Darsteller: Steve Austin, Vinnie Jones, Robert Mammone, Tory Mussett, Manu Bennett, Madeleine West, Rick Hoffman, Christopher Baker, Sam Healy, Luke Pegler, Masa Yamaguchi, Emelia Burns, Dasi Ruz, Marcus Johnson, Nathan Jones, Andy McPhee, Rai Fazio, Angie Milliken, Sullivan Stapleton

Verleih: Sony Pictures

Laufzeit: ca. 100 Min. (USA: ca. 113 Min.)

Website: www.Todeskandidaten-DerFilm.de




Kinostart: 29. November 2007



Kurzinhalt des Films:

In einem südamerikanischen Gefängnis wartet Joe Conrad auf die Todesstrafe als er unerwartet von einem Fernsehproduzenten freigekauft und auf eine einsame Insel geschafft wird, wo er gegen neun andere verurteilte Killer antreten muss. Nur der beste Kämpfer, sprich derjenige Todeskandidat, der es schafft, alle anderen zu töten, kann danach als freier Mann in sein altes Leben zurückkehren. Seinem brutalen Mitstreiter McStarley werden bei diesem Wettkampf um Leben und Tod die besten Chancen eingeräumt. Dabei möchte Joe nur eines: so schnell wie möglich zu seiner Familie zurückkehren. Doch zuvor muss er nicht nur gegen die anderen Todeskandidaten antreten, sondern auch die Organisatoren des menschenunwürdigen Spektakels, das per Live-Stream weltweit online mitverfolgt werden kann, zur Strecke bringen.



Trailer:

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Eindruck:
Review von S. Notbom - Prüfungsmedium: Sneak Preview

Zugegeben, der Trailer wirkt recht cool! Aber was kann man schon von einem Film erwarten, der von der WWE produziert wurde und dessen Regisseur sich damit brüstet absichtlich keine Innovation in das Projekt eingebracht zu haben, weil lediglich die Action das ist was zählt? Vor allem, wenn es gar nicht mal viel Action gibt!?

Wir hatten schon fast auf ein indirektes BATTLE ROYALE Remake gehofft, und wenn nicht, dann eben auf super stumpfe und gleichermaßen lustige/unfreiwillig komische Action. Aber Pustekuchen, wie man so schön auf Gutdeutsch sagt...

Die Kampfszenen wirken total abgehackt. Die Kamera zoomt viel zu nah ran und ist heftig verwackelt. Von den Kämpfen an sich bekommt der Zuschauer kaum etwas mit. Außerdem stimmt den anspruchsvollen Kinogänger alleine die Laufzeit von ca. 100 Minuten schon mißmutig, denn die US R-Rated Fassung ist in der IMDb mit 113 Minuten angegeben! Ob die Action drastisch verstümmelt wurde um eine FSK ab 16 Jahren-Freigabe in Deutschland zu erhalten? Wer weis das schon mit Gewissheit? - Hätte ja zumindest ein unterhaltsam brutaler Streifen werden können...

Richtig unangenehm wird der Plot selbst etwa in der Mitte: Zuerst sind alle vom Produktionsteam hell auf begeistert von der Idee Menschen in einem Dschungel auf Leben und Tod gegeneinander kämpfen zu lassen. Auf Leben und Tod, klar...! Das war von Anfang an Sinn der Sache! Und auf einmal wird es den Leuten zu hart!? - Der Kameramann kotzt, die blonde Schnepfe (die für gar nichts gut ist, nur mit dem Produzenten schläft) fängt an zu heulen!? "Oh mein Gott, wie grausam!" - Wie bescheuert (oder stoned) müssen die drei (!) Drehbuchautoren gewesen sein!?

Nun, das werden wir nie erfahren...

Was bleibt ist Wrestling-Star Steve "Stone Cold" Austin mit ein paar lockeren (und auch naiven) Sprüchen wie beispielsweise: "Was haben sie in dem südamerikanischen Kaff gemacht?" - "Ich wollte Farbe bekommen." - "Und wieso haben sie ein Gebäude in die Luft gesprengt!?" - "Es stand mir in der Sonne!" - der in einem alaskanischen Ort mit dem Namen "Fickdeinemudda" aufgewachsen scheint (so sein Wortlaut im Film), und nun die tropische Insel mit samt allen Bösewichten plattmacht...

Selbst Vinnie Jones (Der Geldeintreiber mit Sohn aus BUBE, DAME, KÖNIG, GRAS) verkörpert lediglich einen eher lächerlichen Bösewicht. Sehr schade!

Direkt auf DVD, OK! Aber im Kino, nein Danke!

Fazit: Eine schlechte Action-Kameraführung, kaum Blut, Muckimann-(und -frau)-Schauspieler und eine peinlich melodramatische Story mit Pseudobotschaft. Absolut mittelmäßiges Popcornkino.

Wir geben durchschnittliche 3 von 6 Sternen:
















Press Pics

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