DIARY OF THE DEAD
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DVD



Titel: Diary of the Dead

Originaltitel: Diary of the Dead

Genre: Zombiehorror

Altersfreigabe: keine Jugendfreigabe - FSK

Land/Jahr: USA 2007

Regie: George A. Romero

Drehbuch: George A. Romero

Produzenten: Sam Englebardt, Ara Katz, Art Spigel, Steve Barnett, Dan Fireman, John Harrison

Darsteller: Michelle Morgan, Joshua Close, Shawn Roberts, Amy Ciupak Lalonde, Joe Dinicol, Scott Wentworth, Philip Riccio, Chris Violette, Tatiana Maslany, Todd Schroeder, Daniel Kash, Laura DeCarteret, Martin Roach, Megan Park, Tino Monte, R.D. Reid



DVD / Blu-ray (Verleih & Verkauf)

Verleih: Universum Film
Kinostart: -
Verleihstart: 01.04.2009
Verkaufstart: 08.05.2009
Verpackungen: Amaray / Blu-ray Hülle
Discs enthalten: 1 x DVD / 1 x Blu-ray
Ton:
• Deutsch: DD 5.1
• Englisch: DD 5.1
• Blu-ray: DTS-HD Master Audio 5.1
Untertitel: Deutsch
Bildformat: 1,78 : 1
Blu-ray Auflösung: HD 1080p
Laufzeit: ca. 92 Min. (ca. 96 Min. Blu-ray)
Uncut: [X] Ja [ ] Nein [ ] Unklar

Extras:

• Dokumentation
• 8 Featurettes
• Interview
• Trailer



Kurzinhalt des Films:

Während der Dreharbeiten zu einem Filmprojekt gerät eine Gruppe Studenten mitten in eine Invasion der Untoten!
Der Filmstudent Jason, seine Freundin Debra und ein aus Mitstudenten bestehendes Filmteam drehen in den Wäldern Pennsylvanias einen Horrorfilm für ihre Uni, als im Radio erste Meldungen von wiederauferstehenden Toten laufen.
Verzweifelt und verängstigt versucht die Gruppe, sich zu ihren Familien und Freunden durchzuschlagen. Doch Jason beschäftigt ein ganz anderes Problem: Weil er die Verlogenheit der Berichterstattung anprangert, lässt er auf der Flucht vor den Untoten gnadenlos seine Kamera mitlaufen und dokumentiert den Angriff der Zombies, um sie später über das Internet der Allgemeinheit zugänglich zu machen.



Trailer:

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Eindruck:
Review von S. Notbom - Prüfungsmedium: Leih-DVD

Es ist etwas schade, aber uns hat George A. Romero´s Reality-Zombiefilm DIARY OF THE DEAD nicht all zu gut gefallen. Vielleicht hatten wir etwas zu hohe Erwartungen an den Streifen.

Vor allem nervt etwas, dass das Handycam-Material von den Hauptrollen im Nachhinein zusammengeschnitten und mit der Voiceover-Stimme Debras belegt wurde. Dieses melodramatische und teilweise pseudophilosophische Gebrabbel erinnert etwas an die TV-Serie THE SARAH CONNOR CHRONICLES.

Bei dem Videomaterial an sich handelt es sich oft um absichtlich gestellt wirkende Aufnahmen (teilweise sieht man wie die Charaktere Szenen neu drehen, um etwas mehr Dramatik zu erzeugen). Damit wollte Regisseur George A. Romero die Mediengeilheit der Menschheit kritisieren, und vor allem die Tatsache, dass man sich durch den Sucher der Kamera von der schrecklichen Realität distanziert, man teilweise sogar Nachrichten und Geschehnisse "manipulieren" kann... Auch dass YouTube.com (eigentlich das Internet, aber YouTube wird schon sehr in den Vordergrund gerückt) als letztes Kommunikationsmittel der Menschheit wirkt, stinkt nach unangenehm aufdringlichem Productplacement, egal wie Recht Romero mit dieser aktuellen Gesellschaftskritik eigentlich hat. Sie wirkt nur etwas zu plump.
Teilweise stehen in den verlassenen Häusern und Fabrikgebäuden Apple-Computer rum, die alle grundsätzlich mit dem viele Tausend Dollar teuren Programm Final Cut ausgestattet sind. Kennt man sich ein wenig mit der Gestaltung von Medien in Bild & Ton aus, so wirkt DIARY OF THE DEAD in technischer Hinsicht schlicht zu unrealistisch.

An manchen Stellen driftet der Film zu slapstickartigem Humor ab (der Amisch), an anderen ist er zu melodramatisch und an noch anderen nicht dramatisch genug. Auch eine klaustrophobische Atmosphäre kommt so gut wie gar nicht auf. Einzig klaustrophobisch ist die Tatsache, dass die Überlebenden in einem Bus umherreisen, wie es auch die Hauptpersonen der wohl besten Zombiereihe THE WALKING DEAD (Grafiknovelle) bereits getan haben. Vor allem warum die recht schlicht gezeichneten Charaktere die lange Reise auf sich nahmen, das erschloss sich uns nicht so ganz. Die Gründe sind zu banal. Außerdem bewegen sie sich zu frei durch die romerosche Zombie-Endzeit.

An deftigen Splatter-FX mangelt es DIARY OF THE DEAD nicht. Die aller meisten wurden jedoch digital erstellt und wirken sehr künstlich innerhalb der insgesamt zu glatten Handycam-Optik.

Fazit: Im Großen und Ganzen konnte uns DIARY OF THE DEAD als Romero-Werk nicht so recht überzeugen. Er wirkt etwas zu plump und aufgesetzt, und das Ende lässt eindeutig zu viele Fragen offen. Als Zombiefilm im allgemeinen eine durchaus gute Leistung.

Wir geben befriedigende 3,5 von 6 Sternen

























Press Pictures

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