
![]() DVD Titel: Destination Hell Originaltitel: D-Day Genre: Asia, Horror Altersfreigabe: ab 16 Jahren - FKS Land/Jahr: Südkorea 2006 Regie: Kim Eun-Kyeong Drehbuch: Il-han Yoo Produzenten: Byeong-Ki Darsteller: Eun-Seong, Yoo Joo-Hee, Kim Ri-Na, Heo Jin-Yong, Jin-yong Heo, Joo-ryeong Kim, Yeong-jin Sin DVD (Verleih) Verleih: I-On New Media DVD-Verleihstart: 18.01.2008 DVD-Verkaufstart: 29.02.2008 Verpackung: Amaray in Pappschuber DVDs enthalten: 1 Ton: - Deutsch: DD 5.1 & DTS - Koreanisch: DD 5.1 Untertitel: Deutsch Bild: 1,85 : 1 Laufzeit: ca. 92 Min. Uncut: [X] Ja [ ] Nein [ ] Unklar Extras: • Behind the Scenes • Interviews • Trailer Kurzinhalt des Films: Trotz einer verheerenden Brandkatastrophe vor drei Jahren gehört das Younghwa-Mädchen-Internat zu den besten Akademien des Landes, um sich für ein Universitätsstudium vorzubereiten. Aus diesem Grund findet sich eine Gruppe junger Highschool-Absolventinnen in den Mauern der Schule ein, um in einem Jahr durch intensives Lernen und Disziplin die Eignungsprüfung zum Studium zu bestehen. Die Bedingungen in dem Internat sind knallhart: In einheitliche Schuluniformen gesteckt, müssen die Mädchen sich 14 Stunden am Tag mit dem Unterrichtsstoff auseinandersetzen. Die Lehrer verlangen äußerste Disziplin und setzen diese zur Not auch mit Gewalt um. Dieser permanente Druck bleibt nicht ohne Folgen, denn einige Schülerinnen leiden plötzlich an alptraumhaften Visionen von verbrannten und zerstückelten Leichen. Die tragische Vergangenheit des Internats scheint ein düsteres Geheimnis zu verbergen... Trailer:Player runterladen um das video zu sehen Eindruck: Review von B. Köstens - Prüfungsmedium: Kauf-DVD Mit freundlicher Unterstützung von I-On New Media DESTINATION HELL ist einer von vier Teilen der "4 Horror Tales", einer Südkoreanischen Filmreihe aus dem Jahre 2006 und handelt vom "knallharten koreanischen Schulsystem" (Zitat DVD Cover). Das Hauptaugenmerk des Films liegt auf einer Gruppe von Mädchen die, aufgrund schlechter Schulischer Leistungen, auf das Younghwa-Mädchen-Internat geschickt werden, um sich dort ein Jahr lang auf die Eignungsprüfung für ein Studium vorzubereiten. Das fatale an der Sache: in diesem Internat hat es vor drei Jahren gebrannt und alle Schüler sind dabei umgekommen. Wie es sich für einen Geisterhorrorfilm gehört stimmt an der Sache natürlich irgendetwas nicht, und schon bald werden einige Schülerinnen von merkwürdigen Visionen geplagt. Klingt ganz nett, ist aber eher müder J-Horror-Abklatsch mit ein paar Anleihen von z.B. THE GRUDE oder THE RING. Woran es bei DESTINATION HELL hapert ist schnell gesagt. Zwar wird auf der einen Seite dass koreanische Schulsystem gut und kritisch dargestellt, der Film verfehlt aber trotzdem seine Wirkung wenn es darum geht den Zuschauer zu schockieren. Das liegt höchstwahrscheinlich daran, dass wir aus westlicher Sicht diesen immensen Erwartungs- und Erfolgsdruck der Koreaner nicht 100%ig ganz nachvollziehen können, vor allem aber an der Tatsache, dass DESTINATION HELL als (Geister)Horror aufgezogen ist, und als solcher zu wenig gruselig ist. Ein Grund hierfür ist zum einen eine fehlende Identifikationsfigur, denn während des Films rückt immer eine andere der vier Mädchen in den Vordergrund, so dass dem Zuschauer eine Person fehlt, ein weiterer Grund sind die allseits bekannten Horrorelemente, wie man sie zuhauf aus bekannten J-Horrorfilmen kennt: Ein schwarzer Fleck an der Decke oder Mädchen mit langen schwarzen Haaren, die einfach kaum noch Gruseln... Hinzu kommt ein ziemlich schleppender Spannungsaufbau. Ehe es so langsam los geht, hat man schon die Hälfte des Films hinter sich gebracht und man ist zu gelangweilt um sich noch irgendwie mitreißen zu lassen. Blut ist (wie erwartet) Mangelwahre. Wenn es dann doch mal rot ins Bild rückt ist es eher dunkelrot, denn neben eher schlechter (weil sehr körniger) Bildqualität scheinen auch Scheinwerfer (vor allem zum Finale hin) am Set Mangelwahre gewesen zu sein, und so fällt es teilweise schwer überhaupt etwas zu erkennen. Zugute muss man dem Film hier halten, dass es sich eher um eine Low-Budget Produktion handelt. Auch die die Schauspielerische Leistung ist recht zufrieden stellend ausgefallen, auch wenn die Schüler ein wenig zu klischeehaft daher kommen. Die Limited Edition von I-On kommt in einem Pappschuber und mit einigen Extras daher. Die Soundqualität ist gegenüber der schon erwähnten Bildqualität recht gut. Fazit: Bei all der Darstellung des strengen koreanischen Schulsystems vergisst DESTINATION Hell fast komplett dass er vor allem ein Horrorfilm ist, und langweilt eher als zu erschrecken. ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
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