
![]() DVD Titel: Dear Wendy Originaltitel: Dear Wendy Genre: Drama Altersfreigabe: keine Jugendfreigabe - FSK Land/Jahr: Dänemark 2005 Regie: Thomas Vinterberg Drehbuch: Lars von Trier Produzenten: Bo Ehrhardt, Peter Garde, Birgitte Hald, Peter Aalbæk Jensen, Sisse Graum Olsen Darsteller: Jamie Bell, Bill Pullman, Michael Angarano, Danso Gordon, Novella Nelson, Chris Owen, Alison Pill, Mark Webber DVD (Verleih & Verkauf) Verleih: Universum Film DVD-Verleihstart: 12.04.2006 DVD-Verkaufstart: 10.07.2006 Verpackung: 1 DVD in Amaray Ton: - Deutsch: DD 5.1 - Englisch: DD 5.1 Untertitel: Deutsch, Englisch Bild: 1,78 : 1 Laufzeit: ca. 100 Minuten Uncut: [ ] Ja [ ] Nein [X] Unklar Extras: • Trailer Kurzinhalt des Films: DVD-Hülle Dick (Jamie Bell) lebt im heruntergekommenen amerikanischen Bergarbeiterstädtchen Estherslope. Der zurückgezogene Einzelgänger verbringt seine Tage damit, die Regale im Drugstore des Städtchens aufzufüllen. Eine vermeintliche Spielzeugpistole, die Dick im Trödelladen nebenan kauft, entpuppt sich als 'the real deal', als echter Revolver. Sein Kollege Stevie (Mark Webber) merkt das als erster und zeigt Dick sein eigenes Schmuckstück, das den Namen "Bad Steel" trägt. Dick muss nicht lange überlegen, seine Pistole ist weiblich und wird fortan "Wendy" heißen. Beide sind sich einig, die seltsame, beinahe erotische Anziehung zu "Wendy" und "Bad Steel" steht ihrer pazifistischen Überzeugung nicht im Wege - im Gegenteil, Dick und Stevie spüren schon bald ein ganz neues, nie gekanntes Selbstbewusstsein. Gemeinsam mit einer Reihe anderer junger Ausgestoßener in der Stadt, gründen sie in einem verlassenen Minenschacht einen geheimen Club, die "Dandies". Ein Club, der auf den Grundsätzen des Pazifismus, doch gleichzeitig auf der Lehre von Waffen beruht. Trotz ihres festen Glaubens an die wichtigste aller Dandy-Regeln - "Ziehe niemals deine Waffe" - finden sie sich bald in einer misslichen Lage wieder, in der sie merken, dass Regeln dazu da sind, um gebrochen zu werden. Trailer:Player runterladen um das video zu sehen Eindruck: Review von S. Notbom - Prüfungsmedium: Leih-DVD 1995 entwarfen die beiden Filmemacher Lars von Trier und Thomas Vinterberg die "Dogma 95-Richtlinien", in denen Filmern vorgeschrieben wurde (sofern sie sich dran halten wollten) ihr Projekte ohne künstliche Requisiten, nur an original Schauplätzen, ohne künstliches Licht und ohne Soundtrack produzieren. Vor allem dürfte der Regisseur nicht genannt werden. Lange Zeit hielten sich die beiden Dänen an die von ihnen aufgestellten Regeln und weitere Filmemacher nahmen das Dogma 95-Konzept an und setzten es in ihren Werken um. Zehn Jahre später drehten von Trier und Vinterberg das kontroverse Meisterwerk DEAR WENDY, und Dogma 95 scheint Vergangenheit. Hier wurde inszeniert, beleuchtet und auch einen Soundtrack gibt es. Die Namen der Beiden werden gleich im Vorspann genannt, wenn auch sehr dezent. Anleihen an die ursprüngliche Idee sind zu erkennen, so dass man DEAR WENDY rein theoretisch noch in die Ecke Dogma 95 stellen kann, ganz richtig ist dies aber nicht! Der Film strotzt vor subtiler und schwarzer Komik, ist zugleich aber auch ein waschechtes Drama mit bitter bösem Ausgang. Die Kontroverse besteht darin, das sich die Geschichte um in Waffen vernarrte Pazifisten dreht, die offenkundig mit ihrem Club (der Looser) Paraden in voller Bewaffnung veranstalten. In ihren Club-Räumlichkeiten, einem stillgelegten Bergwerk, bringen sie sich gegenseitig den Umgang mit klassischen Schießeisen bei. Anführer der Gruppe ist der ehemals schüchterne Dick, der für seine ruhige Art in der Stadt bekannt ist. Vom Sheriff wird ihm aufgetragen sich um den Neffen seines ehemaligen Kindermädchens zu kümmern, der aus seiner Gang aussteigen soll. Natürlich wird Sebastian in den Club integriert und sorgt für eine Menge Trouble. Hinterfragt wird alles und schnell auch Dicks Autorität untergraben. Von seiner Gang bekommt er halbautomatische Waffen, die er sogleich unter den Mitgliedern des Pazifisten Clubs verteilt, denen eigentlich nur wichtig war zu wissen wie man tötet und mit Waffen umgeht, um ein besseres Selbstbewusstsein zu bekommen. Natürlich kommt es zu einem unerwarteten und äußerst tragischen Finale, in dem die ehemaligen Looser ihre neu erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten anwenden müssen. Und das gegen gute drei Dutzend Polizisten… Kurz: Die Story ist ziemlich abgefahren, innovativ und sehr interessant! Ein großes Lob an dieser Stelle dem Drehbuchautor Lars von Trier. Unterstützt wird die Geschichte durch eine sehr ästhetische Kameraführung und authentische Sets, getragen von absolut sympathischen Hauptdarstellern, die sehr glaubwürdig für diesen äußerst liebevoll inszenierten Film vor den Kameras agierten. Wer hier ein richtiges Blutbad erwartet liegt definitiv falsch, dennoch ist eine FSK kJ-Freigabe absolut verständlich, da die Grundidee des Filmes irgendwie "krank" ist, dennoch aber durchaus nachvollziehbar... Auf der DVD sind leider keine Extras enthalten, was irgendwie schade ist, denn zu solch einem grandiosen Film hat man schon ein paar Fragen, die beantwortet werden möchten. Die Bild- und Tonqualität ist sehr gut. Die Story ist absolut abgefahren und sehr interessant gleichermaßen. Ein großes Lob an dieser Stelle dem Drehbuchautor Lars von Trier! Unterstützt wird die Geschichte durch eine sehr ästhetische Kameraführung... Wer hier ein richtiges Blutbad erwartet liegt definitiv falsch, dennoch ist eine FSK kJ-Freigabe absolut verständlich, da die Grundidee des Filmes ein klein wenig "krank" ist, aber durchaus nachvollziehbar... Auf der DVD sind leider keine Extras enthalten, was irgendwie schade ist, denn zu solch einem grandiosen Film hat man schon ein paar Fragen die beantwortet werden möchten. Die Bild- und Tonqualität sind sehr gut! Fazit: Ein echter Überraschungshit! Unbedingt anschauen! ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
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