DARD DIVORCE - DVD Review





DVD



Titel: Dard Divorce

Originaltitel: Dard Divorce

Genre: Hardgore, Thriller

Altersfreigabe: keine Jugendfreigabe - Spio/JK

Land/Jahr: Deutschland 2006/07

Regie: Olaf Ittenbach

Drehbuch: Olaf Ittenbach

Produzenten: Olaf Ittenbach

Darsteller: Martina Ittenbach, Barrett Jones, Jaymes Butler, Kami Esfahani, Daryl Jackson, Gideon Jackson, Henora Jackson



DVD (Verleih)

Verleih: Sunfilm
DVD-Verleihstart: 28.03.2008
DVD-Verkaufstart: 28.03.2008
Verpackung: Amaray
DVDs enthalten: 1
Ton:
- Deutsch: DD 5.1
- Englisch: DD 5.1
Untertitel: Deutsch, Englisch
Bild: 2,18 : 1
Laufzeit: ca. 82 Min.
Uncut: [ ] Ja [X] Nein [ ] Unklar

Extras:

• Interview
• Trailer



Kurzinhalt des Films:

Nathalie lebt nach der Trennung von ihrem Mann Tim abseits der Stadt mit ihren beiden Kindern. Tim möchte die Kinder noch mal sehen, bevor der Sorgerechtsstreit in die letzte Instanz geht, bei dem er das Besuchsrecht verlieren könnte. Nathalie sieht diesem Treffen mit Argwohn entgegen, doch fügt sich seinem Wunsch. Doch als Tim seine Familie erreicht, bringt er das absolute Grauen mit. In der einsamen, weitläufigen Umgebung ihres Hauses muss Nathalie brutal um das Leben ihrer Kinder kämpfen - und um ihr eigenes...



Trailer:

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Eindruck:
Review von S. Notbom - Prüfungsmedium: Kauf-DVD
Mit freundlicher Unterstützung von Sunfilm


Einleitend müssen wir uns dafür entschuldigen das wir lediglich die geschnittene Verleihfassung von DARD DIVORCE rezensieren konnten (die Verkaufsfassung ist um noch mehr Szenen erleichtert worden). Wie viele Filmminuten letztendlich fehlen können wir nicht mit Gewissheit sagen. Wir vermuten allerdings, dass es sich um gute 4 Minuten deftigster Splatterszenen handelt, denn der Film ist auch in dieser Spio/JK geprüften Veröffentlichung ultra brutal und sau blutig!
Leider fehlen teilweise (zumindest eine) ganze Tötungsszenen, aber trotzdem wird den eingefleischten Ittenbach-Fans einiges geboten, so dass sie halbwegs gut vorerst auch durch die Videotheken-Fassung unterhalten werden.

Nach den sehr gut gelungen Filmen BEYOND THE LIMITS und CHAIN REACTION wirkt DARD DIVORCE ein wenig semiprofessioneller. Es kommt der Verdacht auf, dass sehr viele Szenen schnell, den Gelegenheiten entsprechend, gefilmt wurden; vor allem die Aufnahmen, die tatsächlich unter freiem Himmel in den USA aufgenommen wurden. Die meiste Zeit über spielt DARD DIVORCE im Inneren eines Hauses mit angrenzendem Maisfeld.
Es wurde versucht den Film zu amerikanisieren, was oftmals in Filmen etwas störend wirkt, hier aber relativ gut gelungen ist.
Das dabei auch die Schauspieler ihre Rollen auf englisch vor der Kamera sprachen ist natürlich klar! Dadurch musste der deutsche Film allerdings für den deutschen Markt synchronisiert werden, was selbst für Ittenbach-Verhältnisse und trotz bekannter Synchronstimmen nicht wirklich gut gelungen ist. Die Synchro ist an sich aber okay.

Die Story regt zwar ein wenig zum Grübeln an, ist aber ziemlich stumpf und willkürlich. So kommt ein Killer nach dem anderen in das Haus der Frau, und sie wird gefoltert. Dass zwei Paracetamol 500mg ausreichen um den Schmerz rausgeschlagener Zähne, eines abgeschnittenen Fingers und mehrerer Zehen zu lindern, wussten wir bis Dato noch nicht. Aber in DARD DIVORCE scheinen die Tabletten zu wirken. Nun ja... Nathalie wurden diese Tabletten nach dem Foltern von einem "Arzt" gegeben, so doof kann aber kein Mensch sein, daran zu glauben, dass Paracetamol gegen derartige Schmerzen helfen. Dies nur als Beispiel für den Grad an Realismus und Glaubwürdigkeit...

Der Splatterfaktor ist enorm hoch! Ittenbach liefert dem hartgesottenen Publikum ein erstklassiges Schlachtfest, und auf dieses sollte man den Film letztendlich auch beschränken. Die Story ist zwar kreativ und halbwegs innovativ, jedoch nicht wirklich das Gelbe vom Ei (wie schon erwähnt). Sie ist eher ein Rahmen für eine perfekte Metzelorgie...

Die Extras des Silberlings von I-On New Media / Sunfilm sind mäßig. Hier hätten wir uns mehr gewünscht, vor allem den Fans zuliebe.

Fazit: Ein Standart Ittenbach-Schlachtfest, jedoch zu wenig innovativ und teilweise plump abgekupfert. Uncut würden wir noch 1 - 1,5 Punkte draufsetzen, aber so ist DARD DIVORCE lediglich Mittelmaß.

Wir geben durchschnittliche 3 von 6 Sternen:

















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