
![]() Poster Titel: Carriers Originaltitel: Carriers Genre: Endzeit, Infected Horror, Drama Altersfreigabe: ab 16 Jahren - FSK Land/Jahr: USA 2009 Regie: Àlex Pastor, David Pastor Drehbuch: Àlex Pastor, David Pastor Produzenten: Ray Angelic, Anthony Bregman, Robert Velo Darsteller: Lou Taylor Pucci, Chris Pine, Piper Perabo, Emily VanCamp, Christopher Meloni, Kiernan Shipka, Ron McClary, Mark Moses, Josh Berry, Tim Janis, Dale Malley, Dylan Kenin, LeAnne Lynch, Jan Cunningham, Mary Peterson Verleih: Splendid Entertainment Laufzeit: ca. 90 min. Offizielle Webseite & Trailer: » HIER KLICKEN « Kurzinhalt des Films: Ein tödliches Virus hat sich der Menschheit bemächtigt und Massensterben zum Alltag werden lassen. Die Welt ist im Untergang begriffen. Mithilfe einer Handvoll selbst auferlegter Regeln hoffen sich die Brüder Brian und Danny mit ihren Freundinnen Bobby und Kate an die Küste vorzukämpfen, um dort den Wahnsinn "auszusitzen". Also gilt: Halte stets einen Sicherheitsabstand zu den Infizierten! Trage bei Kontakt Mundschutz und Handschuhe! Reinige jeden Gegenstand vor Gebrauch peinlich genau! Und vor allem: Habe niemals Mitleid mit den "Trägern"! Sie sind ohnehin so gut wie tot. Auf staubigen Highways treffen sie auf an Strommasten baumelnde Lynchopfer und schrecklich entstellte Infizierte. Eine schier endlose Geisterfahrt durch verlassene Gegenden und Städte beginnt... Trailer:Player runterladen um das video zu sehen Eindruck: Review von S. Notbom - Prüfungsmedium: Kino Mit freundlicher Unterstützung der Pressebetreuung Im Vorfeld hatten wir etwas mehr Action erwartet. Im großen und ganzen präsentiert sich CARRIERS aber als insgesamt schön beklemmendes und relativ düsteres Endzeitszenario zum Nachdenken. Es stellen sich vor allem zwei Fragen: Wie objektiv würde man selbst mit dem Problem umgehen und wie reagiert man wenn man sich infiziert hat, es die anderen aber nicht wissen? Das Setting ist relativ einfach gehalten. Die meiste Zeit fahren die Charaktere über amerikanische Wüsten-Highways und begegnen dabei einer Hand voll anderer Überlebender. Einmal führt die Fahrt tatsächlich durch eine Geisterstadt, in der sich die Reisenden aber nicht aufhalten. Aufgesucht wird ein verlassenes Krankenhaus, ein verlassener Golf-Club und ein abgelegenes Farmhaus, in denen Brian, Danny, Bobby und Kate unangenehme Überraschungen erwarten. Etwas auf die Tränendrüse wird dann mit Hilfe einiger infizierter Kinder gedrückt, die natürlich dem Tode geweiht sind, und für die man eine End-Lösung finden muss... Die Charaktere werden durch die Bank sehr glaubwürdig von den talentierten Jungdarstellern gespielt. Auch das ein oder andere relativ bekannte Gesicht ist im Cast zu entdecken. Technisch ist CARRIERS sehr gut in Szene gesetzt worden, jedoch stören ab und zu etwas zu sehr verwackelte Nahaufnahmen von Gesichtern während wichtiger Unterhaltungen. Wie viel genau CARRIERS gekostet hat konnten wir leider nicht in Erfahrung bringen. Es handelt sich aber um eine sehr gering budgetierte Produktion, die trotzdem sehr viel hermacht, vor allem weil die Macher auf überflüssige Effekthascherei verzichtet haben. Darum muss man diesen Film aber auch nicht unbedingt im Kino sehen. Freunde des Genres sollten dies durch einen Besuch in den hiesigen Lichtspielhäusern aber unterstützen... Fazit: CARRIERS ist ein düsteres Kammerspiel unter freiem Himmel, bei dem man sich permanent fragt wie man selbst in einer solchen Extremsituation reagieren würde. Insofern ist diese schwer verdauliche Lowbudget-Produktion absolut empfehlenswert, wenn man nicht grade viel Action und "28-mäßig" rennende Infizierte erwartet. ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
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