
![]() DVD Titel: Broken Originaltitel: Broken Genre: Survivalhorror, Exploitation Altersfreigabe: keine Jugendfreigabe - FSK Land/Jahr: England 2006 Regie: Simon Boyes, Adam Mason Drehbuch: Simon Boyes, Adam Mason Produzenten: Nadja Brand, Adam Mason, Nadya Mason, Patrick Ewald, Eric M. Breiman Darsteller: Nadja Brand, Eric Colvin, Atesh Salih, Abbey Stirling DVD (Verleih & Verkauf) Verleih: MIG Film DVD-Verleihstart: 22.03.2007 DVD-Verkaufstart: 05.04.2007 Verpackung: Amaray mit Holocover DVDs enthalten: 1 Ton: - Deutsch: Dolby Stereo - Englisch: Dolby Stereo Untertitel: Deutsch, Englisch Bild: 1,85 : 1 Laufzeit: ca. 88 Min. (76 Min. laut Cover ist falsch) Uncut: [ ] Ja [ ] Nein [X] Unklar Extras: • Musikvideo • Trailer Kurzinhalt des Films: Hope und ihre sechs Jahre alte Tochter werden von einem unbekannten Irren, der sich "Der Mann" nennt, entführt und in ein entlegenes Waldstück gebracht. Hope wird als Sklavin gehalten und muß sich teilweise selbst verstümmeln um ihre Tochter zu finden und am Leben zu bleiben. Der Mann stellt der Mutter immer wieder neue Aufgaben; doch diese wird trotz aller Peinigungen und Schmerzen immer stärker, um sich im richtigen Moment dem Irren entgegenzustellen. Wird sie ihre Tochter wiedersehen, oder ist der Kampf ums Überleben sinnlos? Eindruck: Review von S. Notbom - Prüfungsmedium: Kauf-DVD Mit freundlicher Unterstützung von MIG Film Oh ha... Was hier von den britischen Inseln importiert wurde ist ein ganz schön heftiges Filmchen, das sich wirklich nicht (laut Cover) hinter bekannten und grausamen Folterfilmen à la HOSTEL verstecken braucht. Wenn auch die Qualität nicht ganz so hoch ist, sorgt BROKEN bei einigen Szenen für einen deftigen Klos im Hals, der einem das Schlucken erschwert. So beginnt der Film mit einer Frau, die am Hals mit einem Tau an einen Baum gefesselt wurde und auf einem wackeligen Stück Holz steht. Die Tage verstreichen... Um sich loszuschneiden muss sie eine Wunde an ihrem Bauch öffnen und in ihren Eingeweiden nach einer Rasierklinge suchen. Diese gefunden und das Tau durchgeschnitten fällt sie mit offenem Bauch zu Boden und... Nun ja, ihr könnt euch denken was da auf den Boden pladdert... Die Eingeweide sicher wieder verstaut, lehnt sie sich an den Baum. Ein Mann mit einem Gewehr in der Hand erscheint aus dem Dunkeln und fragt: "Willst du weitermachen?" So weit so gut... Die FSK Beauftragten hatten wohl einen sehr guten Tag, denn BROKEN bringt höchstwahrscheinlich auch hartgesottene Horrorfans zum Schwitzen. Was ist schon grausamer als nachvollziehbare realistische und physische, sowie damit verbundene psychische Gewalt, in bester SAW-Manier in sadistische Spielchen verpackt? Zombies, Geister und Dämonen sicher nicht... Die wenigen Schauspieler spielen durch die Bank weg sehr überzeugend. Leider ist die Synchronisation anfangs etwas gewöhnungs-bedürftig, was sich etwas negativ auf das Gesamtbild des Films auswirkt. Auch der technische Aspekt in Sachen Kameraführung ist anfänglich nicht wirklich hochwertig. Nach einer gewissen Eingewöhnungsphase (wahrscheinlich auch "Einarbeitungsphase" der Regisseure und Cutter) gewinnt der Film aber an Qualität, wobei das Tempo in der Mitte deutlich nachlässt, was aber nicht schlimm ist. Im Gegenteil: Die ruhige Atmosphäre wirkt äußerst bedrohlich. Hope ist im Wald in einer Art notdürftig errichtetem Camp angekettet, und muss verschiedene Aufgaben für "Den Mann" erledigen. Das Fluchtversuche nicht unbestraft bleiben ist klar... Die Tage und Wochen vergehen und irgendwann kehrt so etwas wie ein Alltag ein. Hope findet sich mehr und mehr mit ihrer Situation ab. Als plötzlich ein Neues Opfer vom Mann angeschleppt wird bahnt sich ein grausames Finale an... Die Bildqualität ist durchschnittlich gut. Geringe Abstriche gilt es (wie bereits erwähnt) bei der Synchronisation zu machen. Bis auf ziemlich viele Trailer und ein Musikvideo gibt es leider keine Extras, dabei wäre ein Making of (der Splatter-Effekte) sehr interessant. Fazit: Ein hammerharter und verdammt blutiger Exploitation Film. Nur sehr hartgesottenen Genre-Fans zu empfehlen, die etwas mit grausamsten Psychospielchen anfangen können. Der Film ist die meiste Zeit über sehr ruhig... ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
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