
![]() DVD Titel: Blood Trails Originaltitel: Blood Trails Genre: Survivalhorror Altersfreigabe: keine Jugendfreigabe - FSK Land/Jahr: Deutschland 2006 Regie: Robert Krause Drehbuch: Robert Krause, Florian Puchert Produzenten: Oliver Simon Darsteller: Rebecca R. Palmer, Ben Price, Tom Frederic, J.J. Straub, Kurt Rauscher, Johann Daiminger, Christian Heiner Wolf, Maximilian Boxrucker DVD (Verleih & Verkauf) Verleih: Cineplus DVD-Verleihstart: 15.04.2007 DVD-Verkaufstart: 15.05.2007 Verpackung: Amaray DVDs enthalten: 1 Ton: - Deutsch: DD 5.1 - Englisch: DD 5.1 Untertitel: Deutsch, Englisch Bild: 2,35 : 1 Laufzeit: ca. 87 Min. Uncut: [X] Ja [ ] Nein [ ] Unklar Extras: • Trailer Kurzinhalt des Films: Fahrrad-Kurier Anne hätte sich in ihren schlimmsten Albträumen nicht vorstellen können, welche Kette von Ereignissen ihre eher flüchtige Begegnung mit einem Fremden namens Chris auslösen würde. Beide waren sofort voneinander angetan, Anne folgt ihm in sein Apartment und verbringt die Nacht mit ihm. Doch schon am nächsten Morgen bereut sie diesen One Night Stand und will ihrer Beziehung zu ihrem Freund Michael, die scheinbar in der Krise steckt, schlechten Gewissens eine neue Chance geben. Gemeinsam starten sie zu einem Kurzurlaub in die Berge, wo sie die Ruhe und Schönheit der rauen Landschaft genießen und mit ihren Mountainbikes die Trails unsicher machen. Doch urplötzlich taucht Chris auf, tötet Michael und verfolgt Anne mit der Absicht, auch ihr ein grausames und blutiges Ende zu bereiten... Eindruck: Review von S. Notbom - Prüfungsmedium: Kauf-DVD Mit freundlicher Unterstützung von Cineplus Der Trailer und die im Vorfeld veröffentlichten Bilder ließen auf ein HIGH TENSION-artiges Filmvergnügen hoffen. In Wirklichkeit erwartet den Zuschauer zum größten Teil aber gähnende Langeweile. Die meiste Zeit über sieht man die Anne mit dem Fahrrad auf Wegen fahren, oder (das Fahrrad geschultert) durch den Wald laufen, wo wir schon bei den derben Logikfehlern sind, die sich neben sehr hektischen Schnitten durch den ganzen Film ziehen: Warum trägt Anne das Fahrrad so oft? Da ist ein fieser Killer hinter ihr her, der ihren Freund brutal mit seinem Fahrrad ermordet hat (ja, dies ist wohl der erste Film in dem ein Fahrrad als ultra brutale Mordwaffe missbraucht wird) und sie tut alles andere als auf ihrem Mountainbike Gas zu geben und schnellst möglich den Wald zu verlassen! Sie hat sich verfahren/verlaufen!? Also dort wo Ferienhütten im Wald stehen kann man doch innerhalb eines halben Tages nicht so weit vom Weg abkommen, dass man plötzlich irgendwo im österreichischen Outback, pardon, im amerikanisch bergigem Outback landet, wo keine Spur von Zivilisation auszumachen ist, vor allem weil dort ja genug Parkranger und "taubstumme Waldarbeiter" rumlaufen und zahlreiche Waldwege Annes Weg kreuzen. Da kommt ein blutverschmiertes, panisch schreiendes Mädel aus den Büschen gesprungen, und die Waldarbeiter geben keinen Ton von sich. Der eine dipst nur mit einem Stock auf den Boden und eine Fußangel wird ausgelöst. Dann folgt ein warnender Blick... Sehr merkwürdig das Ganze. Außerdem kommt die Schauspielerin oft sehr unpassend rüber was Mimik und Gestik angeht. Da wird ein Parkranger mal eben vom Killer aufgeschlitzt, und sie kuck belanglos und zu viele Sekunden zu, nimmt ihr Bike vom Pickup und fährt ruhig weg, natürlich zurück in die Richtung aus der sie gekommen ist. An einer Stelle des Films sitzt Anne in einem Fahrzeug, will den Motor starten und der Killer kommt im Regen mit einer Axt langsam von hinten. In den vorherigen und danach gezeigten Szenen regnet es aber nicht! Das sind so Dinge die mir persönlich (und wahrscheinlich vielen anderen auch) wirklich den Spaß an Filmen verderben können. Dadurch kommt absolut keine Spannung auf. Die Nerven des Zuschauers werden nicht mal ansatzweise gekitzelt, nur wegen solch kleiner Fehler. Der Killer kann - ganz nüchtern betrachtet - einfach nicht überall dort sein wo Anne hinkommt. Der ganze Horror ist viel zu unlogisch, und das obwohl die meisten Genrefilme sowieso unlogisch sind. Sie unterhalten dann oftmals trotzdem. Technisch, also auf Bild und Ton bezogen, ist BLOOD TRAILS in Ordnung, jedoch wirkt der Ton, vor allem die Musik, sehr dumpf und blechern. Das Bild ist meist sehr grobkörnig, die Kontraste und Filter jedoch gekonnt eingearbeitet. Wenn man bedenkt das die Macher sehr wenig Geld zur Verfügung hatten, und den Film bewusst international gestaltet haben ist BLOOD TRAILS schon ein gutes Filmchen. Im internationalen Wettbewerb versinkt er allerdings in den Fluten besserer Horrorstreifen. Auf der DVD finden sich bis auf diverse Filmtrailer (die vor dem Menu gezeigt werden) keine weiteren Extras... Fazit: Als Amateurfilm eine super Leistung, allgemein aber nicht innovativ genug und viel zu unlogisch um wirklich Spannung zu erzeugen. ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
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