BLACK WATER - DVD Review





DVD



Titel: Black Water

Originaltitel: Black Water

Genre: Tierhorror

Altersfreigabe: ab 16 Jahren - FSK

Land/Jahr: Australien 2007

Regie: David Nerlich, Andrew Traucki

Drehbuch: David Nerlich, Andrew Traucki

Produzenten: Michael Robertson, Michelle Harrison, Germaine McCormack-Kos, Gary Rogers

Darsteller: Diana Glenn, Maeve Dermody, Andy Rodoreda, Ben Oxenbould, Fiona Press



DVD (Verleih & Verkauf)

Verleih: Universum Film
DVD-Verleihstart: 24.10.2007
DVD-Verkaufstart: 26.11.2007
Verpackung: Amaray
DVDs enthalten: 1
Ton:
- Deutsch: DD 5.1
- Englisch: DD 5.1
Untertitel: Deutsch, Englisch
Bild: 1,78 : 1
Laufzeit: ca. 90 Min.
Uncut: [X] Ja [ ] Nein [ ] Unklar

Extras:
• Trailer



Kurzinhalt des Films:

Die Schwestern Grace und Lee sind gemeinsam mit Lees Freund Adam in Nordaustraliens Sumpfgebieten unterwegs. Nach einem Abstecher zu einer Krokodilfarm (besonders beliebt bei Touristen: die martialische Fütterung der tonnenschweren Reptilien...), geht es zum Angelausflug in ein weit verzweigtes Flussdelta.
Doch der nette Urlaubstrip kippt in Sekundenschnelle in nackten Terror um, als das Boot kentert. Während das Trio sich mit Ach und Krach auf die halbhohen Mangrovenbäume flüchten kann, wird ihr Bootsführer mit präzisen Bissen zu Tierfutter zerlegt. So klammern sich die Urlauber nun an das wenig sicher wirkende Geäst, das Boot steckt kieloben im Schlamm fest, und irgendwo in dem schwarzen Gewässer um sie herum lauert der Tod. Geduldig, leise, gut versteckt. Mal ist es nur ein Plätschern, dann das nächtliche Zermalmen von Beuteknochen, das die Verzweifelten bis ins Mark erschauern lässt - die urzeitlichen Bestien sind gleichzeitig allgegenwärtig und unsichtbar. Sie haben Blut geschmeckt und sind nicht bereit, ihr Territorium zu räumen...



Trailer:

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Eindruck:
Review von S. Notbom - Prüfungsmedium: Leih-DVD

BLACK WATER (Schwarzwasser) ist vielen Aquarianern bekannt, da die meisten südamerikanischen Fische, die in Zoohandlungen angeboten werden, aus eben solchen stark huminsäurehaltigen Gebräu der Flüsse Amazonas und Rio Negro stammen. Gemeint sind hier aber die australischen Mangroven, in denen wirklich gefährliche (und große) Salzwasserkrokodile zwischen Wurzeln im schlammigen Wasser, gut versteckt aus dem Hinterhalt Beute reißen können.

Ganz unverhofft wird das kleine Boot der Touristen gerammt und kentert. Der Bootsmann ist verschwunden... Ein wirklich unangenehmes Gefühl, denn im hüfthohen Schwarzwasser kann das menschenfleischfressende Krokodil wirklich überall lauern. Es bleibt nur die Möglichkeit sich auf den nächsten Baum zu retten und zu überlegen, wie man dieser Misere entkommt...

Die Tatsache, dass die Opfer auf Mangroven festsitzen und unter ihnen ein leiser, unsichtbarer Killer lauert, macht BLACK WATER zu einen klaustrophobischen Erlebnis der Extraklasse! Allerdings reicht es den Film einmal gesehen zu haben, denn beim zweiten Anlauf verliert er leider seine Wirkung.

Die Schauspieler agieren überzeugend entsetzt, verzweifelt und von Adrenalin getrieben. Nicht zuletzt ihrer darstellerischen Fähigkeiten ist es zu verdanken, dass der australische Tierhorrorfilm so dermaßen spannend ist. Die verzweifelte Lage in der sich die Protagonisten befinden überträgt sich 100%ig auf den Zuschauer.

Technisch ist der Film sehr gut, jedoch eine Art Kammerspiel an immer gleichen Sets - Mangrovenbäume. Aber genau das macht den Film auch so interessant, denn ohne viel Schnickschnack wird auf engstem Raum ein gutes Tempo geboten. Längen gibt es eigentlich keine, und wenn es mal etwas bedächtiger zugeht, dann unterstreicht es die bedrohliche Atmosphäre...
Ein Splatterfest ist hier nicht zu erwarten. Ein paar verstümmelte Leichen und nächtliche "Knochenknackgeräusche" sind in Anbetracht der Ernsthaftigkeit des Films schon genug Horror.

Die Bildqualität der Legend-DVD und die Synchronisation des Films ist gut, allerdings ist sie sehr mager mit Extras ausgestattet. Vielleicht war es technisch nicht möglich in den Mangrovenwäldern zusätzlich ein Making of zu produzieren, also sei den hiesigen Herausgebern verziehen. Ein Blick hinter die Kulissen wäre sicherlich interessant gewesen...

Fazit: Ein sehr klaustrophobisches Kammerspiel in freier Natur. So etwas gab es bisher selten und vor allem nicht in durchweg so guter Qualität. BLACK WATER ist leider nur ein einmaliges Vergnügen, trotzdem aber sehr empfehlenswert!

Wir geben überdurchschnittliche 4 von 6 Sternen:

















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