
![]() Kinoplakat Titel: Black Christmas Originaltitel: Black Christmas Genre: Horror, Slasher Altersfreigabe: keine Jugendfreigabe - FSK Land/Jahr: Kanada, USA 2006 Regie: Glen Morgan Drehbuch: Glen Morgan, Roy Moore Produzenten: Marty Adelstein, Marc Butan, Steven Hoban, Glen Morgan, Scott Nemes, Dawn Parouse, Victor Solnicki, James Wong, Bob Clark, Mark Cuban, Noah Segal, Victor Solnicki, Todd Wagner Darsteller: Katie Cassidy, Michelle Trachtenberg, Kristen Cloke, Crystal Lowe, Mary Elizabeth Winstead, Oliver Hudson, Lacey Chabert, Andrea Martin, Jessica Harmon, Leela Savasta, Peter Wilds, Karin Konoval, Clark Gregg, Kathleen Kole Verleih: Concorde Filmverleih Laufzeit: ca. 83 min. Offizielle Webseite & Trailer: noch keine Kurzinhalt des Films: Billys Kindheit ist trist, die Mutter vernachlässigt ihn. Die Liebe, nach der er sich sehnt, verweigert sie ihm. Statt in einem freundlichen Kinderzimmer aufzuwachsen, muss er in einer staubigen Dachkammer hausen. Sein schwacher Vater wird unterdessen von der Ehefrau betrogen. Und dann ist er plötzlich verschwunden. Tot? Ermordet? Niemand weiß es. Dafür taucht ein neuer Mann auf. Eine kleine Schwester wird geboren. Der Sonnenschein der Familie. Dies lässt Billy die Nerven verlieren. Seine Rache ist furchtbar... Schnitt. Die traurigen Ereignisse liegen Jahre zurück. Kaum einer erinnert sich noch an die grausame Vergangenheit. Lange stand das Haus leer, nun ziehen sechs Studentinnen der gleichen Verbindung ein: Kelli, Dana, Lauren, Megan, Heather und Melissa. Gemeinsam mit ihrer Hausmutter freuen sie sich auf Weihnachten, das Fest der Liebe. Da verschwindet eines der Mädchen. Spurlos – und der Telefonterror beginnt. Dies soll jedoch nur der Anfang sein. Denn der Unbekannte treibt mit den Studentinnen ein heimtückisches Spiel, das in bitteren Ernst umschlägt, als das erste Mädchen tot aufgefunden wird... Eindruck: Review von S. Notbom Mit freundlicher unterstützung der Pressebetreuung BLACK CHRISTMAS ist eher klassisches Slasher-Handwerk, sozusagen in bester Tradition von HALLOWEEN, bloß zur Weihnachtszeit. Ein stiller psychopathischer Killer mit genetischem Fehler (gelbe Haut seit Geburt) bricht aus einer Klappsmühle aus, macht den Mitgliedern einer Studentinnen WG das Leben zur Hölle und beendet es in den meisten Fällen recht schnell und hinterhältig. Aber da gibt es noch ein paar tolle Ideen: Z.B. klettert der Killer zwischen den Wänden und in den Böden des alten Hauses herum, und spioniert die Lage durch kleine Kucklöcher aus. Zudem wird in diesem Remake, mehr als im Original von 1974, auf die Hintergrundgeschichte und die Motive des nicht sehr redseligen "Weihnachts-Stalkers" Billy eingegangen. Gegen Ende wirkt der Film ein bisschen so wie HOUSE OF WAX, das ist aber schwer zu beschreiben. Ich hatte nur so ein Gefühl... Der Goregehalt ist recht hoch, allerdings werden meist Augen ausgequetscht und verspeist. Warum? Ich habe keine Ahnung... Oft spritzt einfach nur eine große Menge Blut auf den Boden oder an Scheiben, ohne dass man die Metzelei sieht. Es geht durchaus gut zur Sache! Wer jetzt ein vor Intelligenz strotzendes Meisterwerk erwartet, ist hier, wie so oft im Horror-/Slasher-Genre, an der falschen Adresse. Eine gelungene Optik, düstere Atmosphäre, fiese Killer und ein hoher Bodycount - Das erfreut den Horrorfan, und all das bietet BLACK CHRISTMAS! Dabei wird eine Prise (manchmal auch unfreiwilliger) Humor nicht vergessen. Man merk sehr deutlich dass das Produzententeam der FINAL DESTINATION-Reihe für dieses Remake verantwortlich ist. Die Vorlage BLACK CHRISTMAS, von Regisseur und Autor Bob Clark, wird neben PSYCHO (1960) und THE TEXAS CHAINSAW MASSACRE (1974) als einer der Wegbereiter des Slasher-Genres angesehen. Der Film erfand damals das Muster der "jungen Frau in tödlicher Gefahr", das sich in zahllosen Fortsetzungen von FREITAG, DER 13. (1979) und HALLOWEEN (1978) wiederholen sollte... Mit diesem Wissen und dem Bewusstsein dass es sich um ein zeitgemäßeres, nicht ganz so langatmiges Remake handelt, kann man über ein paar Schwächen in der Story hinwegsehen. BLACK CHRISTMAS ist reines Popcorn-Kino, und mehr will der Film auch nicht sein. Ein guter und blutiger Slasher eben... Fazit: Für alle die genervt von "fröhlichen Weihnachten" sind (und die auf blutige Horrorfilme stehen) ist dieses Remake auf jeden Fall zu empfehlen! ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gefällt Dir die Wertung? Wenn "ja" klick auf den Banner: (Toplist - Um GruselSeite.com zu unterstützen - DANKE) |
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