
![]() Kinoplakat Titel: Akte X – Jenseits der Wahrheit Originaltitel: The X-Files - I Want to Believe Genre: Mystery Altersfreigabe: unbekannt Land/Jahr: USA, Kanada 2008 Regie: Chris Carter Drehbuch: Chris Carter, Frank Spotnitz Produzenten: Brent O´Connor Darsteller: David Duchovny, Gillian Anderson, Amanda Peet, Billy Connolly, Alvin "XZIBIT" Joiner, Callum Keith Rennie, Adam Godley, Alex Diakun, Nicki Aycox, Fagin Woodcock, Marco Niccoli, Carrie Ruscheinsky, Spencer Maybee, Veronika Hadrava, Mitch Pileggi Verleih: 20th Century Fox Laufzeit: ca. 105 Min. Website: www.XFiles2.de Kurzinhalt des Films: Die Agenten Scully und Mulder müssen erneut einen mysteriösen, ungelösten Fall des FBI aufklären, bei dem die komplizierte Beziehung zwischen den beiden sehr unterschiedlichen Agenten eine unerwartete Wendung nimmt. Fox Mulder verfolgt weiterhin seine unerbittliche Suche nach Antworten, bei der ihm Dana Scully, die intelligente und rationale Wissenschaftlerin, unerschütterlich zur Seite steht. Doch beide haben sich lange nicht mehr gesehen... Trailer:Player runterladen um das video zu sehen Eindruck: Review von B. Köstens - Prüfungsmedium: Kino Mit freundlicher Unterstützung der Pressebetreuung Da viele von uns damals wirklich große Fans der Serie gewesen sind und auch heute noch gerne Akte X schauen (auf DVD), waren wir ein wenig zwiegespalten als wir hörte, dass nach all den Jahren ein zweiter Kinofilm gedreht werden sollte. Zum einen waren wir uns nicht sicher ob die Macher die Erwartungen erfüllen können, und einen der Bann wieder packen würde, den die Serie bei so vielen ausgelöst hat, und zum anderen wurde die ganze UFO-Regierungs-Verschwörungsgeschichte zum Ende der Serie hin ziemlich ausgereizt... Als es dann aber hieß AKTE X – JENSEITS DER WAHRHEIT würde eine "Monster of the Week"-Episode im Leinwandformat, keimte ein wenig die Hoffnung, dass das Ganze doch etwas werden könnte, denn immerhin hatte es hiervon bei Akte X jede Menge gute und kreative Folgen gegeben, die durchaus das Potenzial für einen Film hatten. Kommen wir zum Film selbst und der bitteren Wahrheit: Er ist nicht der erhoffte Knaller! Nicht dass der Film sonderlich enttäuscht, nein - aber er begeistert auch nicht wirklich. Man hat Eher das Gefühl eine dieser Folgen der Serie gesehen zu haben die ganz nett sind, aber dass im Vergleich zu den Highlight-Folgen etwas fehlt. Die erste Frage die man sich stellt: Warum diese Geheimniskrämerei rund um die Story? Denn etwas wirklich atemberaubendes kommt im Film tatsächlich nicht vor. Im Grunde wäre es egal, würden wir an dieser Stelle anfangen zu Spoilern. Ein weiterer Kritikpunkt ist die Nebenhandlung, bei der - soviel kann wohl verraten werden - Scully (die mittlerweile als Ärztin tätig ist) um das Leben eines todkrankes Kindes kämpft. Diese Handlung zieht sich durch den ganzen Film und soll wohl Scully´s Kampf zwischen Wissenschaft und Glauben symbolisieren, zieht AKTE X 2 aber im Endeffekt nur unnötig in die Länge. Das größte Manko ist aber wohl die Handlung selbst, die fast krampfhaft versucht übernatürlich zu sein. Angefangen mit dem von Visionen geplagten Geistlichen, Vater Joseph Crissman (Billy Connollx), bis hin zur Storyauflösung, wodurch der Film im Endeffekt wohl mit zu den "normalsten" Monster of the Week-Geschichten der Serie gehört. Warum es sich trotzdem für Akte X Fans lohnt ins Kino zu gehen? - Wegen Mulder und Scully! Die Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern David Duchovny und Gillian Anderson stimmt einfach, genau so wie die Dialoge ab der ersten Sekunde des Films. Das Gleiche gilt auch für die übrigen Schauspieler, die durchweg gute Leistung zeigen. Zudem hat Chris Carter es nicht verlernt einen technisch einwandfreien Film zu inszenieren, sowie musikalisch untermalen und insgesamt eine gelungene Atmosphäre zu erzeugen. Trotzdem wird man das Gefühl nicht los, dass hier eindeutig vorhandenes Potenzial verschenkt wurde. Vielleicht machen es die Macher ja beim nächsten mal besser…? Da wir den Luxus hatten den Film im O-Ton zu sehen können wir nicht viel über die Synchronisation sagen, die aber hoffentlich auf gewohnt gutem Akte X-Niveau ist. Lediglich die deutsche Stimme von Agent Fox Mulder dürfte etwas gewöhnungsbedürftig sein, da Benjamin Völz, der ihm sonst seine Stimme geliehen hat, ersetzt wurde. Fazit: AKTE X - JENSEITS DER WAHRHEIT ist leider jenseits von Gut und Böse: Weder schlecht noch wirklich gut. aber Fans kommen wohl nicht daran vorbei. Es gibt einen kleinen "Kult-Bonus" in unserer Wertung. ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
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