
![]() Kinoplakat Titel: 30 Days of Night Originaltitel: 30 Days of Night Genre: Comicverfilmung, Horror, Vampire Altersfreigabe: unbekannt Land/Jahr: USA, Neuseeland 2007 Regie: David Slade Drehbuch: Steve Niles, Stuart Beattie, Brian Nelson, Ben Templesmith Produzenten: Sam Raimi, Robert G. Tapert, Joseph Drake, Aubrey Henderson, Nathan Kahane, Mike Richardson Darsteller: Josh Hartnett, Melissa George, Ben Foster, Danny Huston, Manu Bennett, Mark Boone Junior, Craig Hall, Mark Rendall, Joel Tobeck, Megan Franich, Camille Keenan, Pua Magasiva, Abbey-May Wakefield, Rachel Maitland-Smith, Jared Turner, Elizabeth McRae, Min Windle, Tim McLachlan, Chic Littlewood, John Rawls, Andrew Stehlin Verleih: Concorde Filmverleih Laufzeit: unbekannt Website: www.30DaysOfNight.com Kurzinhalt des Films: Barrow, Alaska: Jedes Jahr im Winter bleibt es in der abgeschiedenen Kleinstadt für einen Monat lang Nacht. Kein Tageslicht, keine Sonne, nur Dunkelheit... 30 Tage lang. Es ist eine harte Zeit, in der die meisten Einwohner ihre Heimat Richtung Süden verlassen. Doch dieses Jahr wird es noch schlimmer: Kaum sind die letzten Sonnenstrahlen am Horizont verschwunden, kommt eine Gruppe geheimnisvoller Fremder auf der Suche nach Nahrung in die Stadt. Und diese Nahrung sind die zurückgebliebenen Einwohner von Barrow, über die die Neuankömmlinge regelrecht herfallen. Sheriff Eben und seine Frau Stella stellen sich den angriffslustigen Vampiren in den Weg, um die Einwohner von Barrow zu retten. Doch die Nacht ist noch lang und die Zahl der Überlebenden wird immer geringer... Trailer:Player runterladen um das video zu sehen Eindruck: Review von S. Notbom - Prüfungsmedium: Kino (OV) Mit freundlicher Unterstützung der Pressebetreuung "Es ging mir um die reine Wildheit, gepaart mit einer Spur Fremdartigkeit. Der klassische Vampir hat ja immer etwas von einem Grufti oder auch einem romantischen zuhälter. Mir schwebten dagegen Fressmaschinen vor." - So Ben Tempelsmith, Illustrator des 30 DAYS OF NIGHT Comics. Genau diese Worte beschreiben den Film ziemlich gut. Die Vampire haben einen gewissen NOSFERATU-Touch, und das Ganze hat überhaupt nichts mit Bram Stoker´s klassisch-romantischer Vampirgeschichte DRACULA gemeinsam, es handelt sich aber trotzdem um einen sehr stilvollen Vampirfilm (nur damit keine falschen Erwartungen entstehen). "Wir wollten die Illustrationen aus der Graphic Novell möglichst werkgetreu wiedergeben, gleichzeitig schwebte uns auch eine Neudefinition der NOSFERATU-Figur vor: sozusagen ein schockierender Originalentwurf für eine neue Generation von Vampir-Liebhabern", umschreibt Robert Tapert (Produzent) das selbsternannte Ziel. Dies ist den Machern außerordentlich gut gelungen! Die Vampire in 30 DAYS OF NIGHT sind eiskalte Ausgeburten der Hölle auf Nahrungssuche, nichts anderes. Darum ist der Splatterfaktor in dieser Comicverfilmung des begabten Regisseurs David Slade (HARD CANDY) absolut hoch! So hoch, dass wir bezweifeln dass der Film unbeschadet eine FSK kJ-Freigabe erhält. Der Trailer beinhaltet so gut wie gar keine blutigen Szenen, und das ist wirklich gut so. Horrorfans werden begeistert sein, weil der Film nicht im Vorfeld durch massig brutale Clips totgespoilert wurde, wie es z.B. bei Titeln wie HOSTEL und den SAW-Sequels der Fall war. Was jetzt aber nicht heissen soll das diese Filme irgendwelche Ähnlichkeit hätten... Ab einer bestimmten Stelle verschanzen sich die letzten Überlebenden des Vampirmassakers in einem Dachboden. Die Stille der Nacht durchbrechen peitschende Schüsse gefolgt von gellenden Schreien. Es kommt DAWN OF THE DEAD-Feeling auf! Dann gehen die Vampire so weit, dass sie menschliche Köder durch die leergefegten, in Blut getauchten Straßen schicken, in der Hoffung sich von den Dächern auf Helfer in der Not stürzen zu können... Der Film ist sehr roh, beklemmend, hart, teilweise etwas melodramatisch und das reinste Hochglanz-Splatterfest! Speed, Action und Atmosphäre stehen in einem ständigen Wechselspiel. Irgendwo in der Mitte stoßen ein paar Logikfehler unangenehm beim Zuschauer auf, aber hey... Es ist eine Comicverfilmung! Kamera- und Regiearbeit sind großartig! Super gut gelungen sind die Masken der Vampire, die sehr stilvoll aber auch 100%ig wild wirken. Die gebotene Action und der damit zusammenhängende Splatterfaktor wurden astrein in Szene gesetzt. Set und Atmosphäre sind mit dem Klassiker THE THING zu vergleichen. Fazit: Einer der besten und blutigsten Horrorfilme des Jahres 2007! Geringe Abzüge in der Wertung wegen kleinerer Logikfehler... ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
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